Tief über Niedersachsen

Herbstwetter im Mai: Regen, Schnee – und Sturmschäden bei der Bahn

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Hannover - Von wegen Wonnemonat: Statt Sonnenbrillen haben in diesen Tagen die Regenschirme Konjunktur. Auf dem Brocken ist sogar Schnee gefallen. In Bremen hat derweil ein Sturm den Bahnverkehr lahmgelegt - auch in Richtung Hannover.

Laut Kalender ist schon lange Frühling - auf Norddeutschlands höchstem Berg, dem Brocken, hat es allerdings am Mittwoch wieder geschneit. Liegen geblieben ist jedoch so gut wie nichts. Wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes sagte, ist Schnee auf dem 1141 Meter hohen Berg im Harz zu dieser Jahreszeit aber nicht ungewöhnlich.

In Bremen sorgte ein Sturm für Probleme beim Bahnverkehr. Nach Angaben einer Bahnsprecherin stürzten gegen 14 Uhr Bäume auf die Strecke bei Hemelingen. Der Verkehr in Richtung Hannover - aber auch nach Hamburg und Osnabrück sei beeinträchtigt. "Die Züge werden umgeleitet über eine Güterzugstrecke", sagte die Sprecherin. Die Fahrgäste müssten mit Verspätungen von sieben oder acht Minuten rechnen. Wie lange die Strecke noch gesperrt bleibt, war laut Bahn am Nachmittag nicht abzusehen.

In den kommenden Tagen soll es in Niedersachsen weiter ungemütlich bleiben: Der Deutsche Wetterdienst sagt vor allem für die Lüneburger Heide weiter Dauerregen voraus, örtlich ist nachts sogar noch Bodenfrost möglich. An der Nordsee und auf den Inseln kann es auch schwere Sturmböen geben.

In Hannover soll es weitgehend nass bleiben. Bis zum Wochenende sind immer wieder - teils starke - Regengüsse zu erwarten. Die Temperaturen kratzen lediglich an der 15-Grad-Marke.

dpa/rah

Der Artikel wurde aktualisiert.

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