Stärke 6,3

Hundert Verletzte bei Erdbeben in Peru

Bei einem schweren Erdbeben in Peru sind mehr als hundert Menschen verletzt worden.
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Bei einem schweren Erdbeben in Peru sind mehr als hundert Menschen verletzt worden.

Lima - Bei einem schweren Erdbeben in Peru sind mehr als hundert Menschen verletzt worden. In der Stadt Ica in der gleichnamigen Pazifikregion wurden mehrere Häuser erheblich beschädigt, wie die peruanische Nachrichtenagentur Andina am Montag unter Berufung auf den Zivilschutz berichtete.

119 Verletzte seien in Krankenhäuser gebracht worden, sagte der Chef des regionalen Zivilschutzes, César Chonate, der Agentur.

Die meisten Opfer seien nur leicht durch Prellungen und Schnittwunden verletzt, erklärte Chonate. Außerdem seien mancherorts der Strom und die Telefon- und Internetverbindungen ausgefallen. Zahlreiche Menschen hätten aus Angst vor Nachbeben die Nacht im Freien verbracht, hieß es.

Das Beben kurz nach Mitternacht (Ortszeit) hatte nach korrigierten Angaben des Geophysikalischen Instituts des südamerikanischen Landes (IGP) eine Stärke von 6,3. Das Zentrum lag etwa 47 Kilometer von Ica entfernt in einer Tiefe von 54 Kilometern. Ein Nachbeben der Stärke 4,0 erschütterte erneut die Region um 9.20 Uhr Ortszeit (15:20 MEZ), teilte das IGP mit.

In der Region Ica südlich der Hauptstadt Lima waren im August 2007 fast 600 Menschen bei einem verheerenden Erdbeben ums Leben gekommen. Das Beben vom Montag sei auch in Lima, Pisco und Cusco zu spüren gewesen, hieß es in Medienberichten.

frx/dpa

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