Tornados in den USA

Hunderttausende nach schweren Stürmen ohne Strom

Washington - Schwere Stürme mit Dutzenden Tornados haben über Weihnachten zu massiven Stromausfällen in Teilen der USA geführt. Mehr als 280.000 Menschen im Süden und Mittleren Westen verbrachten die Nacht zum Mittwoch im Dunkeln in ihren Häusern.

Über Weihnachten haben schwere Stürme mit Dutzenden Tornados in Teilen der USA zu massiven Stromausfällen geführt. Seit Dienstag seien sechs Menschen im Zusammenhang mit dem Winterwetter ums Leben gekommen, berichtete der US-Fernsehsender CNN in der Nacht zum Donnerstag. Mehr als 280.000 Menschen im Süden hätten keinen Strom gehabt, hieß es beim TV-Sender ABC. Mehr als 1000 Flüge seien ausgefallen.

Insgesamt wurden CNN zufolge am Dienstag fast 30 Tornados gemeldet - das sei die bisher höchste Zahl an einem Weihnachtstag in den USA. Betroffen war demnach auch die Hafenstadt Mobile im Bundesstaat Alabama. Hier habe ein Wirbelsturm teils schwere Verwüstungen angerichtet.

Little Rock, die Hauptstadt des US-Bundesstaats Arkansas, erlebte derweil die weißesten Weihnachten seit fast 90 Jahren. Während es dort sonst nur sehr selten schneit, bescherte die Sturmfront der Stadt diesmal eine mehr als 20 Zentimeter hohe Schneedecke. Dort seien 100 000 Menschen ohne Elektrizität gewesen, berichtete ABC.

Das Schlechtwettergebiet über den USA zog am Mittwoch in Richtung Nordosten. In Teilen Neuenglands wurden heftige Schneefälle und Glatteis erwartet.

dpa

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