Festival in Scheeßel

Hurricane „ruhig und entspannt wie nie“

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Tausende Musikfans versammeln sich im Norden: Das Hurricane 2014.

Scheeßel - Wenn Zehntausende Menschen aufeinandertreffen, geht es nicht immer nur friedlich zu. Doch in diesem Jahr bleibt es in Scheeßel entspannt. Das 18. Hurricane-Festival überrascht mit Gelassenheit.

Besonders friedlich und ohne große Zwischenfälle ist bis Sonntagnachmittag das 18. Hurricane-Festival in Scheeßel (Landkreis Rotenburg) verlaufen. „So ruhig und so entspannt wie in diesem Jahr hatten wir das noch nie“, sagte Polizeisprecher Heiner van der Werp.

Registriert worden seien einige Diebstähle, Sachbeschädigungen und körperliche Auseinandersetzungen. „Das sind die Sachen, die immer passieren, wenn 73.000 Besucher aufeinanderprallen“, sagte er. Auch das Wetter spielte weitgehend mit. Mehr als 70 Bands aus den Bereichen Rock, Pop und Electro traten bis Sonntagmittag in Scheeßel auf. Ein Höhepunkt des dritten und letzten Tages sollte am Abend ein Konzert der Hamburger Hip-Hop-Formation Fettes Brot werden.

Abgeschlossen wird das Festival mit den Reggae-Klängen von Seeed. Anschließend werden sich schon in der Nacht zum Montag Tausende Musikfans auf den Rückweg machen. Die Polizei warnt vor einer zeitraubenden Abreise. „Da könnte es zu Wartezeiten kommen, zumal wir natürlich auch Kontrollen durchführen werden“, sagte van der Werp.

Ab Montag werden rund 2000 Helfer mit dem Abbau der vier Bühnen sowie der zahlreichen Zelte und Stände beginnen. Zwei Wochen später soll auf dem Scheeßeler Eichenring wieder Normalität herrschen. Parallel zum Hurricane ging am Sonntag das „Southside-Festival“ im baden-württembergischen Neuhausen ob Eck zu Ende. Knapp 100 Bands standen auf dem Programm der beiden Schwesterfestivals.

dpa

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