Pferdefleisch-Skandal

Ikea stoppt Verkauf von Hotdogs

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Keine Köttbullar, keine Hotdogs: Auch Ikea hat mit den Folgen des Pferdefleisch-Skandals zu kämpfen.

Stockholm - Wenn die Köttbullar nicht mehr ausgegeben werden, dann bleibt wenigstens noch der Hotdog am Ende des Ikea-Einkaufs. Denkste! Die Möbelkette hat in Russland nun auch die Würstchen aus dem Programm genommen.

Die Kette der Alarmmeldungen aus Ikeas Schnellrestaurants wird länger und länger. Die schwedische Möbelkette stoppte am Donnerstag den Verkauf von Hot-Dog-Würstchen in Russland, wie Konzernsprecherin Ylva Magnusson der Nachrichtenagentur dpa in Helsingborg bestätigte. Voraufgegangen waren eigene Tests, die einen nicht genannten Anteil von Pferdefleisch bei den in Russland hergestellten Hot Dogs zutage brachten.

Seit vergangener Woche hat Ikea den Verkauf seiner populären Fleischklöße „Köttbullar“ in 24 Ländern, darunter auch Deutschland gestoppt, nachdem Pferdefleisch entdeckt worden war. Anfang dieser Woche zog Ikea einen Mandelkuchen aus den eigenen Restaurants in 23 Ländern, darunter ebenfalls Deutschland, zurück. Behörden im chinesischen Shanghai hatten in dem Gebäck hohe Anteile von Darmbakterien festgestellt. Vom Verkaufsstopp der Hot Dogs ist nur Russland betroffen.

dpa/sag

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