Mörder bekommt lebenslänglich

Junge Mutter mit 145 Messerstichen getötet

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Foto: Im Landgericht Tübingen wurde ein 28-Jähriger zu lebenslanger haft verurteil, weil er eine junge Mutter mit 145 Messerstichen getötet haben soll.

Tübingen - Weil er eine junge Mutter mit 145 Messerstichen getötet hat, ist ein 28-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht Tübingen sprach ihn am Mittwoch wegen Mordes schuldig.

Zwar hatte der Angeklagte bis zuletzt seine Unschuld beteuert, doch die Richter schenkten ihm keinen Glauben. Den Ermittlungen zufolge wollte der 28-Jährige mit dem Raubmord in Mössingen (Kreis Tübingen) seine Spielsucht finanzieren. Die Richter folgten mit ihrem Urteil dem Plädoyer der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte einen Freispruch gefordert und argumentiert, die Tat sei dem 28-Jährigen nicht nachzuweisen. Der Mord im Mai 2013 hatte in Mössingen auch deshalb für Entsetzen gesorgt, weil die zweijährige Tochter des Opfers alles mit ansehen musste. Als der Täter schon geflüchtet war, saß das kleine Mädchen noch sechs Stunden lang am Kopf seiner toten Mutter.

dpa

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