Wallabys im Wendland

Kängurus weiter auf freiem Fuß

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Foto: Zwei ausgebüxte Kängurus hüpfen noch immer durchs Wendland.

Mützingen - Seit einiger Zeit springen zwei entlaufende Kängurus durch das Wendland. Gesehen wurden sie von Anwohnern in der Nähe eines Spielplatzes. Eines der Kängurus wurde auch auf einer Wiese mit Nandus gesichtet.

Zwei im Wendland entwischte Kängurus sind noch nicht eingefangen worden. „Wir versuchen weiter, die Wallabys durch Anfütterungen der Anwohner vertraut zu machen“, sagte Mathias Heinrich vom Ordnungsamt der Samtgemeinde Elbtalaue. „Wenn das nicht klappt, müssen wir einen Schützen mit Betäubungsgewehr beauftragen“, kündigte er an. Anwohner im kleinen Dörfchen Mützingen hätten die Tiere in den vergangenen Wochen immer wieder gesichtet. Vor allem in den Abendstunden zeigten beide sich in der Nähe eines Spielplatzes.

„Sorgen machen uns Kälte und Straßenverkehr“, sagte Heinrich. Eine direkte Gefahr für Menschen gehe von den Tieren nicht aus. Eines der beiden ursprünglich aus Australien stammenden Tiere war mehrfach auf einer Wiese mit Nandus gesichtet worden. Weil der Besitzer offiziell unbekannt ist, laufen die Kängurus rechtlich als Fundtiere – damit ist in Niedersachsen das Ordnungsamt zuständig. Zunächst war nur von einem Känguru im Landkreis Lüchow-Dannenberg die Rede gewesen.

dpa

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