Kunde darf Fahrzeug zurückgeben

Kein Luxuswagen ohne Aschenbecher

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Oldenburg - Weil ein beleuchteter Aschenbecher fehlte, hat der Besitzer eines Luxusautos auf die Rückabwicklung des Kaufes seiner 135.000 Euro-Limousine geklagt. Beim 13. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Oldenburg bekam er nun Recht.

Wie das Gericht am Montag mitteilte, wurde der Autohändler zur Rücknahme des Wagens und zur fast vollständigen Rückzahlung des Kaufpreises verpflichtet. Weil der neue Besitzer mit dem Fahrzeug seit dem Kauf 2013 jedoch bereits gut 44.000 Kilometer zurückgelegt hatte, musste er auf 18.000 Euro vom ursprünglich bezahlten Preis verzichten.

Nach der Vernehmung von Zeugen stand für die Richter fest, dass im Kaufvertrag vereinbart worden war, dass der Wagen mit einem fest installierten, beleuchteten Aschenbecher geliefert werden sollte - das Vorgängermodell der Luxuslimousine hatte genau so ein Ausstattungsdetail. Weil eine Nachrüstung des neuen Fahrzeugs mit einem passenden Aschenbecher nicht möglich war, durfte der Vertrag rückgängig gemacht werden.

In erster Instanz hatte der enttäuschte Autokäufer beim Landgericht Osnabrück mit seiner Klage keinenErfolg - mit der Berufung vor dem Oberlandesgericht Oldenburg dann aber doch. (Aktenzeichen 13 U 73/14)

dpa

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