Geflügelzucht

Kein neuer Verdacht auf Vogelgrippe

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Hannover - Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe in Niedersachsen, der Hochburg der deutschen Geflügelzucht, sind alle Proben aus den beiden betroffenen Landkreisen negativ ausgefallen.

„Das ist eine gute Nachricht für die Landwirte und sorgt nun für etwas Entspannung vor den Weihnachtstagen sagte Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) am Dienstag.

„Für eine generelle Entwarnung ist es aber noch zu früh, weitere Untersuchungen laufen derzeit noch“, meinte Meyer. „Es bleibt Anlass zur Sorge, aber nicht zur Panik.“ Auf den Höfen müssten alle Sicherheitsmaßnahmen weiter strikt befolgt werden. Außerdem griffen weiterhin die Beschränkungen zum Transport von Tieren im Umkreis der betroffenen Höfe in den Kreisen Cloppenburg und Emsland.

Niedersachsen ist mit rund 100 Millionen Stück Geflügel der wichtigste Produzent in Deutschland. Allein im Kreis Emsland werden rund 30 Millionen Tiere gehalten, im Kreis Cloppenburg knapp 13,5 Millionen.

Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe wurden vorsorglich rund 130.000 Tiere getötet. Fachleute untersuchten im Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) in Oldenburg fast 10 000 Proben von Geflügelbetrieben. Minister Meyer dankte den Experten für ihren unermüdlichen Einsatz.

dpa

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