Drei Millionen Besucher erwartet

Kieler Woche hat begonnen

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Foto: Besucher der Kieler Woche gehen über die Budenmeile an der Hörn in Kiel). Mehr als drei Millionen Besucher und Segler zum größten Segel-Event der Welt erwartet.

Kiel - Kiel feiert seine fünfte Jahreszeit: Ministerpräsident Albig gab am Sonnabend das traditionelle Startsignal für die Kieler Woche 2013. Bis zum 30. Juni werden erneut drei Millionen Besucher erwartet.

In Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel hat die fünfte Jahreszeit begonnen. Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) eröffnete am Samstagabend mit dem laut dröhnenden Typhonsignal lang-kurz-kurz-lang („Leinen los!“) offiziell die Kieler Woche 2013. Ihm zur Seite standen die mehrfache Paralympics-Siegerin Kirsten Bruhn, Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU), Stadtpräsident Hans-Werner Tovar und Kiels Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke (SPD).

Albig sprach von der „besten Woche der Welt“. Gaschke sagte: „Die Kieler Woche, das ist wie Weihnachten, Erdbeereis und Hitzefrei zugleich.“ An den Segelregatten nehmen 4500 Sportler aus mehr als 50 Staaten teil. Die Kieler Woche gilt als größte Segelsportveranstaltung der Welt und als größtes Sommerfest in Nordeuropa. Bis einschließlich Sonntag kommender Woche werden rund drei Millionen Besucher erwartet.

Schon am Sonnabend gab es für die Eröffnungsgäste gleich einen ersten musikalischen Höhepunkt. Auf dem Rathausplatz sorgte Singer-Songwriter Albert Hammond („It Never Rains In Southern California“) für Stimmung. Zu den musikalischen Höhepunkten der übrigen Veranstaltungstagen zählen unter anderem Nena, Silbermond und die Partyband Die Atzen („Das geht ab!“). Auch die Fantastischen Vier treten auf - im Gegensatz zu den meisten anderen Konzerten bei der Kieler Woche wird für die bekannten Hip-Hopper allerdings Eintritt verlangt.

Erster Höhepunkt ist die Verleihung des Weltwirtschaftlichen Preises am Sonntag. Die Auszeichnung geht in diesem Jahr an die frühere norwegische Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland, den amerikanische Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph E. Stiglitz und den ehemaligen afrikanischen Mobilfunkunternehmer Mo Ibrahim.

Die Windjammerparade am 29. Juni wird erstmals seit 2009 wieder vom Segelschulschiff „Gorch Fock“ angeführt, dahinter sind rund 100 Groß- und Traditionssegler zu sehen.

dpa

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