A2, A7, Hämelerwald

Kilometerlange Staus nach Lkw-Unfällen

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Foto: Der Verkehr auf der A2 bei Lehrte staute sich am Donnerstag stundenlang. Unfälle gab es zudem auf der A2 und im Hämelerwald.

Hannover - Drei schwere Lkw-Unfälle haben für kilometerlange Staus auf den Straßen um Hannover gesorgt. Auf der A2 bei Lehrte kollidierten drei Sattelschlepper. In Hämelerwald wurde ein Mann schwer verletzt, und auf der A7 starb ein Lkw-Fahrer. Die Sperrungen sind inzwischen aufgehoben.

Verkehrsbehinderungen auf der A2

Der erste Unfall ereignete sich am Donnerstagmorgen um 7.50 Uhr auf der A2 zwischen Hämelerwald und Lehrte-Ost. Nach Angaben der Polizei stand ein Lkw am Ende eines Staus. Ein weiterer Lkw-Fahrer hatte das offensichtlich nicht bemerkt und krachte in das Stauende. Der dritte Lkw-Fahrer fuhr ebenfalls in die beiden Lastwagen. Die Beamten schätzten den Schaden auf etwa 250.000 Euro.

Die Autobahn 2 in Richtung Dortmund war eine gute Stunde lang komplett gesperrt, danach bis in den Nachmittag hinein auf einen Fahrstreifen verengt. Inzwischen ist die Sperrung wieder aufgehoben. Der Verkehr hat sich normalisiert.

Sperrung nach Unfall in Hämelerwald

Der nächste Unfall ereignete sich eine gute Stunde später in unmittelbarer Nähe: In Hämelerwald auf der Niedersachsenstraße – direkt an der Auffahrt zur A2 – kollidierte ein Auto mit einem Lastwagen. Der 58-jährige Autofahrer wurde durch die Kollision in seinem Wagen eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Ein Hubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus.

Nach Angaben der Polizei fuhr der 58-Jährige von der A2 in Richtung Hämelerwald. Er wollte die Niedersachstraße in Richtung der Gewerbestraße überqueren. Nach Zeugenaussagen sei der 58-Jährige bei Rot über die Ampel gefahren. Im Kreuzungsbereich kam es dann zur Kollision mit einem für ihn von rechts kommenden Sattelzug eines 25-Jährigen. Die Polizei schätzt den Schaden auf 20.000 Euro. Die L413 in Hämelerwald war ebenfalls stundenlang gesperrt.

Lkw-Fahrer tot auf A7

Die bisher schwersten Folgen hatte ein Unfall auf der A7 nahe der Raststätte Allertal-Ost. Dort kollidierten insgesamt vier Lastwagen. Wieder übersah ein Fahrer einen Lkw vor ihm, rauschte in das Stauende und schob den Lastwagen auf den vor ihm fahrenden Sattelschlepper. Ein vierter Lkw kam von hinten und fuhr ebenfalls in den Unfall hinein. Der Fahrer des vierten Fahrzeugs konnte nur noch tot aus seiner Fahrerkabine geborgen werden. Den Schaden schätzte die Polizei auf 320.000 Euro.

Auf der A7 zwischen Berkhof und Soltau-Süd gibt es immer noch Behinderungen. Die Fahrbahn ist jedoch nicht mehr gesperrt. Der Stau in Richtung Norden nimmt ab, beträgt jedoch immer noch mehrere Kilometer. In Richtung Süden stockt der Verkehr am Dreieck Walsrode. Allerdings stauen sich keine Autos mehr auf die A27 zurück.

Aktuelle Verkehrsinformationen

Aktuelle Informationen zum Verkehr rund um Hannover finden Siehier bei der HAZ.

tm/mhu/rah

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