Tod von Kinostar

Klage gegen Porsche nach Unfall von Paul Walker

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Fans haben für den verstorbenen US-Kinostar am Unfallort Kerzen aufgestellt.

Los Angeles - „Fast and Furious“-Star Paul Walker starb Ende November als Beifahrer bei einem Autounfall in den USA. Die Witwe des Fahrers macht jetzt den Autohersteller Porsche dafür verantwortlich.

Fünfeinhalb Monate nach dem Unfalltod von US-Schauspieler Paul Walker hat die Witwe des Unglücksfahrers Medienberichten zufolge Klage gegen den Autohersteller Porsche eingereicht. Demnach mache Kristine Rodas eine fehlerhafte Ausstattung für den Unfall verantwortlich. Ihr Mann und der 40 Jahre alte Star der „Fast and Furious“-Filme kamen ums Leben.

Der Carrera GT sei unter anderem wegen Defekten am Design und an Einzelteilen nicht sicher gewesen, zitierte der „Hollywood Reporter“ am Montag (Ortszeit) aus der Anklageschrift. Auf welche Summe Rodas die nordamerikanische Porsche-Niederlassung verklagt, war zunächst unklar.

Ein Sprecher des Sportwagenherstellers sagte: „Der Verlust der Familien Rodas und Walker tut uns sehr leid.“ Der Polizeibericht widerlege aber die Behauptungen der Klage. „Hier wird als Unfallursache unter anderem die hohe Geschwindigkeit hervorgehoben und dass am Fahrzeug selbst keine Ursache gefunden wurde“, sagte er. Einen weiteren Kommentar könne der Sportwagenhersteller unter Verweis auf das laufende Verfahren nicht geben.

Dem Polizeibericht zufolge war der Unglückswagen Ende November bis zu 149 Stundenkilometer schnell gefahren. Damit war der Porsche doppelt so schnell unterwegs wie am Unfallort im kalifornischen Santa Clarita zugelassen. Die Ermittler konnten bei dem Sportwagen damals keine technischen Probleme finden.

dpa

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