Landesamt für Statistik

Die klassische Eisdiele stirbt aus

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Zuletzt wurden 2013 landesweit noch 552 steuerpflichtige Eissalonbesitzer gezählt.

Hannover - Zuletzt wurden 2013 landesweit noch 552 steuerpflichtige Eissalonbesitzer gezählt, teilte das Landesamt für Statistik am Donnerstag in Hannover mit. Damit hat sich die Zahl der Eisdielenbesitzer von 2008 kontinuierlich um rund 23 Prozent verringert.

Eine mögliche Erklärung ist aus Sicht der Statistiker, dass es Eis heutzutage auch in nahezu jedem Café und in vielen anderen Gaststätten gibt. Hoffnungslos scheint die Lage für die Eisdiele allerdings nicht zu sein.

Der Umsatz eines durchschnittlichen Betriebs lag 2013 mit 197.000 Euro über dem von Cafés (184.000 Euro) und Bars (118.000 Euro). Mögliche Ursache könnte nach den Vermutungen der Statistiker das Flair der Eissalons sein: Sie produzierten ihr Eis in der Regel selber, hätten eine größere Auswahl, häufig nur im Sommer geöffnet und seien somit eben etwas Besonderes.

dpa

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