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Corona-Quarantäne-Verkürzung gegen Personalnotstand? Erster Ministerpräsident reagiert

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Von: Magdalena Fürthauer, Kathrin Reikowski, Christoph Gschoßmann

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Laut Experten werden die Corona-Zahlen deutschlandweit steigen. Trotzdem werden die Forderungen nach einer Quarantäne-Verkürzung lauter. News zum Virus.

Update vom 27. März, 22.30 Uhr: Die Corona-Inzidenz ist in Deutschland noch immer rekordverdächtig hoch, immer mehr Menschen müssen daher auch in eine zehntägige Quarantäne. Das bedeutet in vielen Bereichen einen Personalnotstand. Einzelne Mitglieder der Bundesregierung haben bereits gefordert, die Regelungen etwas zu lockern*. Nun gibt Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer Rückendeckung.

„Wenn der fachliche Hintergrund eine Verkürzung der Quarantäne ergibt, was wir uns ja alle wünschen, dann könne man das so machen“, so der CDU-Politiker gegenüber der Bild. Man sei sich unter den Länderchefs einig, eine solche Entscheidung wissenschaftlich und nicht politisch zu treffen. Ein Vorschlag sei bereits bei Gesundheitsminister Lauterbach eingegangen. Laut der Zeitung werde etwa geprüft, ob symptomlose Positive schon nach fünf Tagen ohne Freitesten aus der Quarantäne könnten.

Corona in Deutschland: Keine Hotspot-Regelung für Baden-Württemberg möglich

Update vom 27. März, 15.31 Uhr: In Baden-Württemberg kommen regionale Corona-Hotspots mit schärferen Auflagen nach einer rechtlichen Prüfung des Sozialministeriums nicht infrage. Die Voraussetzungen, die im neuen Infektionsschutzgesetz des Bundes formuliert werden, würden im Südwesten nicht erfüllt, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus Koalitionskreisen in Stuttgart. Anders als etwa in Mecklenburg-Vorpommern, wo diese Regelung nach dem 2. April greifen soll, sei die Klinikdichte im Südwesten viel höher. Das heißt, für den Fall einer Überlastung der Krankenhäuser in einem Stadt- oder Landkreis könnten Patienten relativ problemlos in Nachbarkreise verlegt werden.

Ein Regierungssprecher sagte der dpa, die Prüfungen seien noch nicht abgeschlossen. „Wir beraten am Montag, wie es nach dem 2. April weitergeht.“

Corona in Deutschland: Hotspot-Regel sorgt für Ärger

Update vom 27. März, 14.41 Uhr: In den Bundesländern sorgt die sogenannte Hotspot-Regel für Corona-Maßnahmen angesichts zahlreicher Neuinfektionen für Verärgerung. In den Landesregierungen herrscht große Uneinigkeit in der Frage, ob die rechtlichen Voraussetzungen zur Feststellung von Hotspots mit hohen Infektionen derzeit erfüllt sind oder nicht, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in den 16 Ländern ergab. In Hotspots sind unter bestimmten Bedingungen zwar auch nicht mehr alle früheren Schutzmaßnahmen möglich, aber mehr als im Rahmen des Basisschutzes.

Mecklenburg-Vorpommern erklärte bereits das ganze Land bis Ende April zum Hotspot. Hamburg hat dasselbe vor. Hingegen sehen andere Länder wie Baden-Württemberg und Niedersachsen im Moment trotz der Rekorde bei den Neuinfektionen keine rechtliche Handhabe für eine Hotspot-Regelung, obwohl sie eine Beibehaltung der Maßnahmen begrüßen würden. Wieder andere sind gegen eine Verlängerung der bisher geltenden Maßnahmen. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) kündigte an, bei einer Gesundheitsministerkonferenz an diesem Montag solle mit den Ländern darüber gesprochen werden, die Hotspot-Regelung gangbar zu machen.

Schon der Beschluss der Bundesregierung, die meisten Corona-Regeln aufzuheben, war in den Ländern auf breiten Protest gestoßen. Nach einer Übergangsfrist bis zum 2. April können sie weitergehende Beschränkungen mit mehr Maskenpflichten und Zugangsregeln nur noch verhängen, wenn das Landesparlament für Hotspots eine kritische Lage feststellt. Schwellenwerte, wann dies greifen soll, gibt es nicht. Währenddessen gibt es auch immer wieder neue Erkenntnisse zu Schwangerschaft und Covid. Eine junge Mutter meint nun jedoch, nach ihrer Corona-Geburt keine Kinder mehr* bekommen zu wollen.

Experten erwarten weiteren Anstieg der Corona-Zahlen

Update vom 27. März, 13.34 Uhr: Über 20 Millionen Deutsche haben sich bereits mit dem Coronavirus infiziert - zumindest laut offiziellen Zahlen des RKI (20.145.054), also liegt die echte Ziffer vermutlich noch viel höher. Wie schätzen Experten die Lage für die kommende Zeit ein?

„Meine Erwartung ist noch eine weitere Zunahme der täglich gemeldeten Fälle für einige Tage, vielleicht Wochen“, sagte der Bremer Epidemiologe Hajo Zeeb der Deutschen Presse-Agentur. Zeeb weiter: „Gerade, weil Omikron-Subtyp BA.2 mit den jetzigen Lockerungen natürlich weiterhin sehr gutes Verbreitungspotenzial hat.“ Durch saisonale Effekte und allmählich zunehmende Immunität sei dann mit einem Plateau und dem Absinken zu rechnen. Laut Zeeb sei der Verlauf aber schwer vorauszusagen.

Die Belegung der Intensivstationen stagniert die Lage aktuell, wie der Hamburger Intensivmediziner Stefan Kluge berichtete: Er nannte diese „stabil“. Derzeit könne man sagen: „Die Krankenhaus-Belastung ist zwar da, aber sie ist gut zu händeln.“ Grundsätzlich sehe er viel seltener schwere Verläufe als etwa auf dem Zenit der Delta-Welle. Sorgen macht ihm allerdings die Ausfallquote des Personals: „So eine Ausfallquote wie jetzt, das hört man auch aus anderen Krankenhäusern, haben wir noch nicht gehabt in der Pandemie.“ Diese gibt es laut dem Vorsitzenden des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Johannes Nießen, auch in den Gesundheitsämtern. Zeeb und Kluge sprachen sich zudem klar gegen das Ende der Maskenpflicht aus.

Autobahnsperrung wegen Corona in Deutschland

Update vom 27. März, 12.08 Uhr: Autobahnsperrung wegen Corona: Auf mehreren Fernstraßen in Deutschland drohen Sperrungen, weil das Coronavirus zu Personalausfällen führt. In einem internen Bericht der Bundesregierung heißt es, „die Aufrechterhaltung des Betriebs“ einiger Autobahntunnel in Rheinland-Pfalz und im Saarland sei „gefährdet“. Das berichtet Auto24.de.

Corona in Deutschland: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht

Update vom 27. März, 9.01 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Sonntagmorgen mit 1723,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1758,4 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1708,7 (Vormonat: 1240,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 111.224 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.03 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 131.792 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 49 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 49 Todesfälle.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 7,39 an (Donnerstag: 7,28). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Am Wochenende wird der Wert nicht mitgeteilt.

Corona in Deutschland: Lauterbachs Hotspot-Regelung muss noch „gangbar“ gemacht werden

Update vom 26. März, 15.01 Uhr: Uneinigkeit über die Coronavirus-Hotspot-Regelungen von Gesundheitsminister Lauterbach (SPD): Ob die rechtlichen Voraussetzungen für eine Hotspot-Regelung vorhanden sind, wird in den Bundesländern derzeit kontrovers diskutiert. So hat Mecklenburg-Vorpommern bereits das ganze Land bis Ende April zum Hotspot erklärt, Hamburg hat dasselbe vor, obwohl der Stadtstaat die bundesweit niedrigste Inzidenz hat. Nach einer Übergangsfrist bis zum 2. April können die Bundesländer weitergehende Beschränkungen mit mehr Maskenpflichten und Zugangsregeln nur noch verhängen, wenn das Landesparlament für Hotspots eine kritische Lage feststellt. Schwellenwerte, wann dies greifen soll, gibt es nicht.

Andere Länder wie Baden-Württemberg und Niedersachsen hingegen sehen im Moment trotz Rekorden bei den Neuinfektionen keine rechtliche Handhabe für eine Hotspot-Regelung, obwohl sie eine Beibehaltung der Maßnahmen begrüßen würden. Wieder andere sind gegen eine Verlängerung der Schutzmaßnahmen. Das hat eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in den 16 Bundesländern ergeben.

Karl Lauterbach
Gesundheitsminister Karl Lauterbach hatte die Länder aufgerufen, die Möglichkeiten zur Corona-Eindämmung zu nutzen. © Kay Nietfeld/dpa

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sagt, eine für die Hotspot-Regelung festzustellende Überlastung des Gesundheitswesens könne an konkreten Kriterien bemessen werden - etwa wenn planbare Operationen verschoben oder Patienten verlegt werden müssten, sagte der SPD-Politiker am Freitag. Lauterbach kündigte an, bei einer Gesundheitsministerkonferenz an diesem Montag solle mit den Ländern darüber gesprochen werden, die Hotspot-Regelung gangbar zu machen.

Corona in Deutschland: Omikron-Durchbruch-Infektionen erhöhen Immunschutz laut Immunologe Watzl

Update vom 26. März, 11.44 Uhr: „Eine Infektion ist wie eine einzelne Impfdosis“, sagt Immunologe Carsten am Samstag über Infektionen mit der Omikron-Variante. „Für Geimpfte wirkt sie wie ein Booster mit einem angepassten Impfstoff.“ Die momentan hohe Zahl an Infektionen und der damit einhergehende Immunschutz kann sich nach Ansicht des Generalsekretärs der Deutschen Gesellschaft für Immunologie im Herbst auszahlen - „wenn keine neue gefährlichere Variante kommt“.

Carsten Watzl
Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI), steht in einem Labor. © Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo)/dpa/Archivbild

Corona in Deutschland: Watzl nennt Impfpflicht-Debatte die 100.000-Dollar-Frage

„Ob eine Impfpflicht angesichts dessen überhaupt noch nötig ist, ist die 100.000-Dollar-Frage“, sagte Watzl. „Das pessimistische Szenario wäre eine Virusvariante, die so krank macht wie Delta und so ansteckend ist wie Omikron. Dann hätten wir mit der großen Zahl an nicht geimpften Menschen wieder ein großes Problem.“ Bleibe Omikron die vorherrschende Variante, komme man vermutlich auch ohne Impfpflicht vergleichsweise gut durch die kalte Jahreszeit.

Für Ungeimpfte bringe auch eine durchgemachte Omikron-Infektion keinen vernünftigen Schutz vor einer schweren Erkrankung mit einer anderen Virusvariante. „Hier stellt sich die Frage der Impfpflicht als Vorsorgemaßnahme. Als Immunologe bin ich natürlich immer für das Impfen, weil es nachgewiesenermaßen sicherer ist als eine Infektion.“

Corona in Deutschland: Drosten rechnet nicht mit „infektionsfreiem Sommer“

Update vom 26. März, 10.58 Uhr: Der Virologe Christian Drosten gibt eine andere Prognose für diesen Sommer aus als für den Sommer 2021. „Auch wenn es wärmer wird, wird das Infektionsgeschehen nicht komplett stoppen wie im letzten Jahr“, sagte Drosten am Freitagabend in der ARD. Er rechnet in der „allernächsten Zeit“ mit weiter hohen Infektionszahlen in Deutschland und sagte: „Ich schätze, das schaukelt sich zum Sommer wieder hoch.“ Einen infektionsfreien Sommer wie im vergangenen Jahr werde es seiner Einschätzung nach nicht geben.

Zudem mahnte er: „Das Virus ist nicht absolut harmlos geworden. Man muss die Situation eben moderieren und nicht frei laufen lassen.“ Ein größeres Problem derzeit sei, dass sich viele Ältere verstärkt infizierten - „in dieser Gruppe haben wir schlecht geimpft“.

Drosten riet, wieder „härter durchzugreifen“, wenn der Winter naht. „Da muss man zwangsläufig wieder gegenregulieren, sonst funktioniert das Gesellschaftsleben nicht mehr“, weil zu viele Menschen wegen einer Infektion nicht arbeiten können, sagte der Experte. Er empfahl, „zum Herbst hin“ vor allem die ältere Bevölkerung nachzuimmunisieren.

Corona in Deutschland: Kein „Maskenverbot“ in Bus und Bahn

Update vom 26. März, 09.26 Uhr: Maske auf in Bus und Bahn gegen das Coronavirus - diese Maßnahme könnte womöglich bald zurückgenommen werden in Deutschland, was eine heftige Debatte auslöst. „So bald wie möglich“ solle die Maskenpflicht fallen, sagte Verkehrsminister Volker Wissing (FDP). Die FDP will im weiteren Pandemieverlauf auf mehr Eigenverantwortung setzen. Aner dazu gehört laut Wissing auch Vorsicht: „Ich halte trotzdem viel davon, die Masken in Bus und Bahn weiter zu tragen.“ Die Aufhebung der Maskenpflicht bedeute kein Maskenverbot.

Volker Wissing
Volker Wissing, Bundesminister für Verkehr und Digitales. © Kay Nietfeld/dpa/Archivbild

Corona: Kritik an Lauterbach aus der Opposition

Kritik für die Maskenpläne der Ampel kommt aus der Opposition: Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Sepp Müller, kritisierte die Bundesregierung scharf: „Jetzt in weiten Teilen auf die niedrigschwellige - aber effektive - Maßnahme der Maskenpflicht zu verzichten, ist wahnsinnig“, sagte er.

„Die alleinige Verantwortung für diese Missstände trägt der zuständige Minister Karl Lauterbach“, sagte Müller. Es sei nun das eingetreten, wovor die Union gewarnt habe: „Wir sehen eine Überlastung des Gesundheitssystems, nicht wegen der Krankheitslast, sondern weil das Personal reihenweisen in Quarantäne muss.“ Es sei unsäglich, dass nach zwei Jahren Pandemie wieder Operationen verschoben werden müssten.

Karl Lauterbach
Gesundheitsminister Karl Lauterbach hatte die Länder aufgerufen, die Möglichkeiten zur Corona-Eindämmung zu nutzen. © Kay Nietfeld/dpa

Corona in Deutschland: Mehr als 20 Millionen nachgewiesene Infektionen seit Pandemiebeginn

Erstmeldung vom 26. März 22, 09.17 Uhr: München - Mehr als 20 Millionen haben sich nachgewiesenermaßen in Deutschland bereits mit dem Coronavirus* infiziert. Am Samstagmorgen (26. März) lag die Gesamtzahl laut RKI* bei 20.145.054, wobei der tatsächliche Wert wegen nicht erfasster Infektionen* höher liegen dürfte. Die Inzidenz gab das RKI mit 1758,4 an.

Die Inzidenzen im Vergleich:

Binnen eines Tages infizierten sich zuletzt 252.026 Menschen neu mit dem Coronavirus, dieser Wert lag vor einer Woche bei 260.239. Angestiegen ist die Zahl der Todesfälle: Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 278 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 221 Todesfälle.

Corona in Deutschland: Aktuelle Zahlen zu Corona-Infizierten in den Kliniken

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 7,39 an (Donnerstag: 7,28). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Samstag mit 15.646.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 128.388.

Hackerbrücke im Gegenlicht, Sonnenuntergang, Menschen auf den Gitterstäben
Corona in Deutschland: Treffen an der frischen Luft sind in der Pandemie sicherer - Sonnenuntergang an der Hackerbrücke in München © Sven Hoppe/dpa

Hohe Corona-Infektionen: Deutsche Krankenhausgesellschaft rechnet mit steigender Anzahl an Intensivpatienten

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) rechnet mit einer wieder steigenden Zahl an Intensivpatienten wegen der aktuell hohen Corona-Infektionszahlen. Hochproblematisch sei die Situation für Kliniken vor allem durch Personalausfälle, sagte der DKG-Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Drei von vier Krankenhäusern müssen Leistungen einschränken, weil Personal ausfällt.“ Dies liege an „Infektionen, Quarantäne oder Betreuung von positiv getesteten Kindern“.

Flur in einem Krankenhaus
Eine Pflegekraft geht auf einer Intensivstation über den Flur. © Fabian Strauch/dpa/Symbolbild

Zuletzt habe sich die Intensivbelegung zwar etwas vom Infektionsgeschehen abgekoppelt - jedoch nicht vollständig, sagte Gaß. In den kommenden Wochen würden die Krankenhäuser deshalb auch auf den Intensivstationen „wieder stärker steigende Patientenzahlen verzeichnen“. Die Gesamtsituation mache deutlich, „dass die Corona-Pandemie noch lange nicht vorbei ist“, unterstrich Gaß. (kat/dpa/AFP) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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