150 Menschen evakuiert

Lastwagen gerät im Elbtunnel in Brand

- In der vierten Röhre des Elbtunnels ist am Donnerstag ein Lkw in Brand geraten. Die Brandursache war zunächst unklar. 150 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Es entstanden kilometerlange Staus in beiden Richtungen der A7.

Bei dem Brand eines Lastwagens im Hamburger Elbtunnel am Donnerstag haben die Autofahrer nach Polizeiangaben „völlig besonnen“ reagiert. „Es gab überhaupt keine Panik“, sagte Polizeisprecher Andreas Schöpflin.

Der 71 Jahre alte Lkw-Fahrer war mit seinem Sattelzug, der mit 28 Tonnen Weizen beladen war, von Wesselburen nach Hamburg-Wilhelmsburg unterwegs, um dort abzuladen. Im Elbtunnel hätten sich plötzlich die Lichtverhältnisse auf dem Armaturenbrett des Lastwagens verändert, eine Warnlampe habe geleuchtet, schließlich sei die gesamte Elektronik ausgefallen, berichtete Schöpflin.

Der 71-Jährige sei an den rechten Rand gefahren und ausgestiegen. „Unter dem Fahrzeug schlugen die Flammen heraus, etwa einen Meter hoch.“ Der Mann habe gerade noch seine Tasche mit persönlichen Dingen holen können, kurz darauf habe die gesamte Fahrerkabine gebrannt.

Ein vorbeifahrender Autofahrer habe angehalten und Polizei und Feuerwehr alarmiert, erzählte Schöpflin. „Hinter ihm waren etwa 40 Autos.“ Die Fahrer seien dann durch die angrenzende dritte Tunnelröhre in Sicherheit gebracht worden.

Der Brand sei im Motorraum der Sattelzugmaschine ausgebrochen, berichtete Schöpflin. „Gebrannt hat nur die Zugmaschine, nicht der Hänger.“ Die Brandursache war zunächst unklar.

dpa

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