Rekordtemperaturen

Der Lenz war da

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Foto: Rekordtemperaturen in München: Viele lockte es am Sonnabend in die Biergärten.

München - Die frühlingshaften Temperaturen am Sonnabend haben vielerorts für Rekorde gesorgt. In München wurde mit 19,4 Grad der wärmste 15. Februar seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1879 registriert.

„Gestern hatten insgesamt etwa 20 Prozent aller Stationen das höchste jemals am 15. Februar gemessene Maximum“, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit.

In Quickborn bei Hamburg wurde mit 13,2 Grad der bisherige Rekordwert von 11,6 Grad aus dem Jahr 1958 abgelöst. „In den Niederungen stieg die Quecksilbersäule verbreitet über 10 Grad, im Alpenföhn sogar auf 15 bis fast 20 Grad“, hieß es weiter. Im Schnitt erreichten die Temperaturen 7,5 Grad. Damit habe der 15. Februar sogar die langjährige mittlere Apriltemperatur von 7,3 Grad übertrumpft.

Für den Monatsmittelwert sei wohl kein Rekord zu erwarten. „Für die Goldmedaille wird es trotz des weiter milden Wetters sicher nicht reichen“, hieß es beim DWD. „Um die 5,7 Grad aus dem Jahr 1990 zu übertreffen, müssten die restlichen Februartage alle noch viel milder als gestern sein.“ Ganz weit vorn werde der Wert aber sicher liegen.

dpa

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