Fransen, Pelze, Pailetten

Londoner Fashion Week geht mit Knall zu Ende

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Bunt statt grau: Tom Fords Models tragen Pink.

London - Fransen, Pelze und Pailletten: Die London Fashion Week ist am Dienstag nach vielen extravaganten Schauen und farbenfrohen Präsentation zu Ende gegangen. Höhepunkte waren die Schau in der Saatchi-Galerie der britischen Modeveteranin Vivienne Westwood am Sonntag und die Schau des US-Designers Tom Ford am Montag.

Ford, der männliche Hollywood-Größen wie Brad Pitt, Daniel Craig und Ryan Gosling einkleidet, begeisterte das Publikum am Montagabend mit einer farbenfrohen Kollektion. Die Damenkollektion des 51-Jährigen sei „kulturübergreifend, multi-ethnisch, fröhlich und maximalistisch“, sagte der Designer dem Modemagazin „Elle“.

Die britische Modeveteranin Vivienne Westwood hatte am Sonntag in einer extravaganten Show in der Saatchi-Galerie britische Punk-Rock-Mode vom Feinsten präsentiert. Die 71-Jährige bot eine außergewöhnliche Show mit extremem Make-up, ausgefallenen Schnitten und auffallenden Druckmustern. Die Stilikone sorgte nicht nur mit ihrer Punk-Rock-Kollektion für Gesprächsstoff, sondern auch mit einer kritischen Bemerkung über den verschwenderischen Kleidungsstil der Herzogin von Cambridge, Kate Middleton. Kate solle die Zahl ihrer Outfits deutlich reduzieren, empfahl Westwood. Damit würde sie der Umwelt einen Gefallen tun. Bei Burberry Prorsum dominierten Schwarz, herbstliche Braun- und Rottöne sowie auffallende Details wie Zebraprints den Laufsteg in Kensington Gardens. Die Entwürfe überraschten zwar, blieben aber dem Trenchcoat-Stil des britischen Traditionslabels treu.

Für Aufsehen sorgte die Schau von Popsängerin Rihanna, die mit Spannung erwartet wurde. Die 24-Jährige hatte zusammen mit dem Label River Island ihre erste Kollektion entworfen, die an ihre provozierenden Bühnen-Outfits erinnerte. Zu sehen gab es viel Haut. Die bauchfreien Tops, kurzen Röcke und noch knapperen Oberteile in schwarz sowie gelb, rot und orange wurden von den Zuschauern unterschiedlich bewertet. Was für die einen als vulgär galt, feierten andere als gelungenes Debüt.

Die London Fashion Week zählt nach den Modeschauen in New York, Mailand und Paris zu den größeren Fashion-Events der Welt.

dpa

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