Geldprobleme

Mann erschlägt Frau wegen Hosenanzug

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Foto: Der Mann habe an die 30-Jährige appelliert, „finanziell etwas langsamer zu tun“, bevor er später beschlossen habe, sie umzubringen, so der 50-Jährige in seinem Geständnis.

Nürnberg-Fürth - Ein 50 Jahre alter Mann hat seine jüngere Ehefrau mit einem Hammer erschlagen, weil er sich von ihr und ihrer Schwester ausgenutzt fühlte. Die beiden Frauen hätten ihn in den finanziellen Ruin getrieben, sagte der hoch verschuldete Landschaftsgärtner am Donnerstag vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth, wo er ein umfassendes Geständnis ablegte.

Dem Verbrechen im bayerischen Röthenbach vor rund einem Jahr sei ein Streit über einen 80 Euro teuren Hosenanzug vorausgegangen, den sich seine Frau bei einem Versandhaus bestellt hatte. Der Mann habe an die 30-Jährige appelliert, „finanziell etwas langsamer zu tun“, bevor er später beschlossen habe, sie umzubringen. Vor der Ehe mit der Frau hatte der Mann bereits eine Beziehung mit deren Schwester. Die beiden hätten ihn immer wieder um Geld gebeten - teils auch zur Unterstützung ihrer in Bulgarien lebenden Familie. Am Ende habe er rund 120 000 Schulden gehabt und seine Miete nicht mehr zahlen können.

dpa

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