Weihnachtsmarkt-Übersicht

Markttage in Niedersachsen

Foto: Der Weihnachtsmarkt auf Schloss Bückeburg bietet ein volles Programm für die ganze Familie: Vor allem für Österreich-Begeisterte lohnt sich der Besuch auf dem herrschaftlichen Schloss.

- Glühwein trinken, gemütlich Bummeln und Geschenke kaufen – so lautet die winterliche Glücksformel in diesen Tagen. Die Weihnachtsmarktsaison ist eröffnet – manche Märkte sind nur an den Adventswochenenden, andere dagegen bis zum Jahresende. Eine Auswahl der Weihnachtsmärkte in Niedersachsen auf HAZ.de

  1. Braunschweig: 300 Jahre Tradition Der Braunschweiger Weihnachtsmarkt hat eine mehr als 300-jährige Tradition. Rund um den mittelalterlichen Dom St. Blasii reihen sich 140 Buden. Besondere Attraktion ist der illuminierte Burggraben mit den überdachten Holzflößen. Außerdem gibt es ein Weihnachtskonzert im Dom St. Blasii, den örtlichen Glühwein „Mumme“, eine Weihnachtskrippe mit lebensgroßen Skulpturen und einen tollen Blick vom Rathausturm über den Weihnachtsmarkt. Montag bis Sonnabend 10 bis 21 Uhr, sonn- und feiertags 11 bis 21 Uhr (bis 29. Dezember, außer am 24. und 25.)
  1. Bremen: Schlachte-Zauber Die Hansestadt gehört zwar geografisch nicht zu Niedersachsen, ihr stimmungsvoller Weihnachtsmarkt ist aber trotzdem einen Besuch wert. Der Weihnachtsmarkt ist einer der größten in Norddeutschland: Rund 1,5 Millionen Besucher werden erwartet. Der Schlachte-Zauber lockt mit historischen Attraktionen an die Weser. Im Freibeuterdorf gibt es mittelalterliche Spezialitäten. In der Dämmerung werden die Schiffe von blauem Licht erleuchtet. Montag bis Sonnabend 10 bis 20.30 Uhr, Sonntag ab 11 Uhr. Schlachte-Zauber täglich ab 11 Uhr (bis 23. Dezember).
  1. Bückeburg: Österreich im Schloss Das Schloss Bückeburg bietet eineinhalb Wochen lang Weihnachtsmarkt all inclusive: ein pralles Programm mit Posaunenchor, Sternsingern, Musicalaufführungen und vielem mehr. Zu den Highlights gehört eine musikalische Weihnachtsrevue, die mit Operetten auf die österreichische Weihnacht einstimmt. Die Hofreitschule präsentiert täglich ihre 25-minütige Vorführung. Täglich 10 bis 19 Uhr, Tageskarte 14 Euro, Kinder bis einschließlich 15 Jahre frei (bis 8.Dezember).
  1. Celle: Pyramide und Weihnachtswald Die Residenzstadt Celle lockt die Besucher in der Altstadt mit einer 14 Meter hohen Weihnachtspyramide, 80 Buden, Krippenspiel und dem Weihnachtswäldchen auf der Stechbahn mit traditionell-individuellem Kunsthandwerk. Für alle, die mit ihren Geschenken nicht zufrieden sind, findet eine Geschenke-Tauschbörse am 26. Dezember statt. Zudem ist am jetzigen Wochenende von 11 bis 17 Uhr der Weihnachtsmarkt der Justizvollzugsanstallt Celle, bei dem Holzartikel und Grillgeräte verkauft werden.Sonntag bis Donnerstag 11 bis 20 Uhr, Freitag und Sonnabend 11 bis 21 Uhr (Heiligabend geschlossen, am 25. und 26. Dezember bis 20 Uhr). Der Markt ist bis 29. Dezember geöffnet.
  1. Goslar: Romantik im Harz Im märchenhaften Weihnachtswald inmitten der Altstadt von Goslar können Besucher auch die Adventszeit genießen. In der Harz-Stadt steht dabei besonders die Musik im Vordergrund: Ob Blechbläser, Posaunenchor oder Glockenspiel – im Harz vergeht kein Tag ohne stimmungsvolle Musik. Zu sehen gibt es außerdem das Rammelsberger Erzbergwerk mit weihnachtlicher Dekoration, den Turm der Marktkirche und Adventskonzerte in den Kirchen der Innenstadt. Außerdem feiern Kunsthandwerker Advent am „Großen heiligen Kreuz“. Montag bis Sonnabend 10 bis 20 Uhr, Sonntag 11 bis 20 Uhr, Weihnachtswald bis 22 Uhr (Markt bis 30. Dezember, Heiligabend 11 – 14 Uhr, 25. und 26. Dezember 12 – 19 Uhr.
  1. Oldenburg: Plattdeutsche Geschichte Der Oldenburger Lamberti-Markt findet zwischen dem Alten Rathaus, der Lambertikirche und dem Schloss statt. Es gibt mehr als 120 Verkaufsstände und Holzhütten. Der Weihnachtsmann kommt täglich um 16 Uhr zum Schloss-kalender. Im Backzelt können Gruppen zwischen sechs und zwölf Kindern nach Voranmeldung in der Zeit von 11 bis 18.30 Uhr Hexenhäuschen basteln.Täglich 11 bis 20.30 Uhr, zur Einkaufsnacht am 7. Dezember bis 24 Uhr (Markt bis 22. Dezember).
  1. Osnabrück: Altes und Ausgefallenes Um Rathaus und Dom erleben Besucher in diesem Jahr gleich mehrere Premieren: Erstmals gibt es Pflaumen-Nuss-Bratwurst, spanisches Gebäck, Flammlachs und eine auf verschiedene Lebkuchenarten spezialisierte Bäckerei. Allein 33 der insgesamt 113 Buden sind auf winterliche Verpflegung ausgelegt. Osnabrück präsentiert die größte Weihnachtsspieldose der Welt: Die Heilige Familie dreht sich mit ihren Tieren in Lebensgröße zu 25 verschiedenen Weihnachtsmelodien. Wer die vielen Lichter des Marktes und der Altstadt von oben sehen möchte, kann auf den Turm der Marienkirche steigen Zwischen dem Historischen Weihnachtsmarkt und der Johanniskirche verkehrt eine Bimmelbahn. Täglich 12 bis 21 Uhr, (bis 22. Dezember).
  1. Schloss Oelber, Baddeckenstedt: Besinnliche Auszeit An drei Adventswochenenden lädt das Schloss zwischen Hildesheim und Salzgitter zum Weihnachtsmarkt ein. Der 19. Christkindlmarkt auf dem Schloss hat mehr als 140 Aussteller, Künstler und Händler. Engel nehmen die Weihnachtswünsche der Kinder auf. Heute und morgen sowie am 13. bis 15. Dezember, freitags 15 bis 20 Uhr, sonnabends 11 bis 20 Uhr, sonntags 11 bis 19 Uhr. Der Eintritt zum Weihnachtsmarkt kostet für Erwachsene 8 Euro, Jugendliche zahlen einen Euro.

Eine Übersicht über die Weihnachtsmärkte in der Region Hannover finden Sie hier.

Eine Gesamtübersicht über die Weihnachtsmärkte in Niedersachsen finden Sie hier.

Von Sabrina Mazzola

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