Geisel in Sicherheit

41-Jähriger entführt Exfreundin und sticht auf Flucht Mann nieder - Täter weiter auf der Flucht

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Nach einer Messerattacke in Erfurt warnt die Polizei ausdrücklich vor dem Angreifer. Ein 41-Jähriger soll einen Mann schwer verletzt haben.

Nach einer Messerattacke in Erfurt warnt die Polizei ausdrücklich vor einem Angreifer und spricht von einer „Bedrohungslage“. Nun wurden weitere Details der schrecklichen Tat bekannt.

Update 27.07.2018, 12.10 Uhr 

Die Polizei in Thüringen fahndet weiterhin nach dem 41-Jährigen, der am Donnerstag in Erfurt seine Exfreundin entführt und einen unbeteiligten Passanten niedergestochen haben soll. Die Fahnder hätten auch 20 Stunden nach Beginn der Flucht keine konkrete Spur, wo sich der Mann aufhalten könnte, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag. Weitere Einzelheiten zu den Umständen der Tat wollte die Polizei vorerst nicht mitteilen.

Der Polizei zufolge war der Täter in der Nacht zum Donnerstag gewaltsam in die Wohnung seiner 34 Jahre alten früheren Freundin eingedrungen. Dort hielt er sich offenbar rund zehn Stunden auf, bevor er sie zwang, mit ihm die Wohnung zu verlassen. Wie es zu dem Angriff auf den Passanten kam, war unklar. Sein Zustand war zuletzt nicht mehr lebensbedrohlich. Die 34-jährige wurde leicht verletzt.

Während der Fahndung wurde am Donnerstag zwischenzeitlich wiederholt der Bahnverkehr im Bereich Erfurt gesperrt, weil der Täter im Bahnhofsbereich vermutet wurde. Die Polizei veröffentliche ein Fahndungsfoto des Gesuchten. Sie warnte davor, Anhalter mitzunehmen oder sich dem Tatverdächtigen zu nähern. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts des versuchten Mordes.

Dramatisch: In Nordrhein-Westfalen ist es zu einer Bedrohungslage an einer Tankstelle gekommen. Die Polizei war mit „starken Kräften“ im Einsatz. Ein Mann nahm eine Geisel.

Update 26.07.2018, 14.55 Uhr 

Die Erfurter Polizei hat die Geisel des flüchtigen Messerstechers weitgehend wohlbehalten aufgefunden. Die 34-jährige Exfreundin des 41 Jahre alten Manns sei am frühen Nachmittag leicht verletzt aufgegriffen und einem Arzt vorgestellt worden, erklärten die Beamten am Donnerstag. Nach dem flüchtigen Täter, der auf der Flucht einen unbeteiligten 24-jährigen Passanten niedergestochen und schwer verletzt haben soll, wurde weiter gefahndet.

Die Polizei suchte mit einem Großaufgebot mit Hubschrauber und Spürhunden nach dem Mann. Die Fahndungsmaßnahmen würden noch einmal intensiviert, erklärten die Beamten am Nachmittag.

Der Verdächtige war in der Nacht gewaltsam in die Wohnung seiner früheren Freundin eingedrungen und hatte sie entführt. Wie es zu dem Angriff auf den Passanten kam, war unklar. Offen war auch, ob er womöglich der Frau helfen wollte oder ob der Entführer wahllos auf ihn einstach.

41-Jähriger entführt Exfreundin und sticht Passanten nieder

In Erfurt hat am Donnerstag ein 41 Jahre alter Mann seine Exfreundin entführt und auf der Flucht einen unbeteiligten Passanten niedergestochen. Der 24 Jahre alte Mann habe dabei schwere Verletzungen erlitten und sei ins Krankenhaus gekommen, sagte eine Polizeisprecherin auf Anfrage. Der 24-Jährige sei aktuell noch nicht vernehmungsfähig, teilte die Polizei in einer aktuelle Pressemitteilung (26. Juli, 11.40 Uhr) mit. 

Die Polizei sucht demnach weiter mit einem Großaufgebot mit Hubschraubern und Spürhunden nach dem nach wie vor flüchtigen Entführer und seinem Opfer. Unklar sei, ob sich der Tatverdächtige noch in Begleitung seiner Ex-Freundin und bewaffnet ist.  

Der Polizeisprecherin zufolge drang der 41-Jährige in der Nacht zum Donnerstag gewaltsam in die Wohnung seiner 34 Jahre alten früheren Freundin ein und entführte sie.

Wollte das Opfer der Messerattacke der Frau helfen?

 Wie es zu dem Angriff auf den Passanten kam, sei noch unklar. Der 24-Jährige sei wegen seiner schweren Verletzungen nicht vernehmungsfähig. Deshalb sei offen, ob er womöglich der Frau helfen wollte oder ob der Entführer wahllos auf ihn einstach.

Polizei fahndet mit Großaufgebot nach dem Täter

Die Polizei fahndet mit einem Großaufgebot seit Donnerstag nach einem 41-Jährigen in Erfurt. Der Mann hat bereits einen Unbeteiligten mit einem Messer schwer verletzt, teilte die Polizei Thüringen via Twitter mit. Auch ein Hubschrauber ist im Einsatz. 

Polizei warnt! 110 wählen

„Niemand mitnehmen, Abstand halten, 110 rufen!“, warnt die Polizei via Twitter. Besondere Vorsicht ist demnach im Bereich Erfurt Bahnhof, Güterbahnhof und Weimarische Straße geboten.

Die Polizei Erfurt warnt ausdrücklich vor einem Mann, der wie folgt beschrieben wird:

  • Mann, 41 Jahre, osteuropäisch
  • kurze schwarze Haare
  • türkises T-Shirt, beige kurze Hose 
  • in Begleitung einer Frau

Bedrohungslage in Erfurt - Polizei warnt

Seit 8.00 Uhr am Donnerstagfrüh warnt die Polizei Erfurt vor einem 41-Jährigen. Der Bahnverkehr zwischen Erfurt und Weimar war wegen eines Polizeieinsatzes eine Stunde lang bis 7.40 Uhr gesperrt. Mittlerweile wurde die Sperre, laut Polizei, wieder aufgehoben. Am Hauptbahnhof soll es keine weiteren Einschränkungen mehr geben, heißt es. 

Nach einer Messerattacke in Erfurt warnt die Polizei ausdrücklich vor dem Angreifer. Ein 41-Jähriger soll einen Mann schwer verletzt haben.

Mehr Infos in Kürze.

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In einer Arztpraxis in Offenburg ist der Arzt durch Messerstiche getötet worden. Die Polizei hat nach der Messerattacke einen Tatverdächtigen gefasst.

ml

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