Rekordsumme zu gewinnen

75 Millionen Euro im Eurojackpot

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Jetzt sind 75 Millionen Euro im Topf des Eurojackpots - soviel wie noch nie.

Helsinki - Am 1. Mai steht in der Lotterie Eurojackpot ein neuer Rekord an. Noch nie ging es um so viel Geld. Mit 75 Millionen Euro könnte ein Gewinner seinen Job am Tag der Arbeit an den Nagel hängen.

In der Lotterie Eurojackpot geht es am Freitag (gegen 21 Uhr) erneut um Rekordbeträge. Auch bei der neunten Ziehung in Folge hatte kein Tipper richtig gelegen. Jetzt sind 75 Millionen Euro im Topf - soviel wie noch nie. Beim Eurojackpot müssen 5 aus 50 sowie 2 aus 10 Zahlen richtig angekreuzt werden. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei 1:95 Millionen.

Den Gewinn-Rekord hält seit September 2014 ein Finne mit 61,2 Millionen Euro. Der Rekordgewinn für einen deutschen Tipper liegt bei 58,7 Millionen Euro. Im Dezember 2014 ging diese Summe nach Hessen. Mit dem weiteren Klettern in immer höhere Rekord-Höhen könnte an diesem Freitag Schluss sein. Sollte der Jackpot nicht geknackt werden, wird der Topf an seine festgelegte Obergrenze von 90 Millionen Euro stoßen, wie Westlotto in Münster vor der Ziehung der Deutschen Presse-Agentur erläuterte.

Jeder zusätzliche Euro wandert dann in die Gewinnklasse 2. Dort bildet sich ein neuer Jackpot, der ausgeschüttet wird, wenn fünf richtige Zahlen plus einer korrekten Zusatzzahl getippt werden. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei 1 zu rund 6 Millionen. Dass dies nicht jede Woche passiert, zeigt die Statistik. „Wir haben in den 162 Ziehungen von Eurojackpot 26 Mal einen Jackpot in Gewinnklasse 2 ausgewiesen“, sagt Bodo Kemper von Westlotto.

Annahmeschluss am Freitagabend

Am Freitagabend (1. Mai) aber schauen europaweit die Tipper zuerst auf die Gewinnklasse 1. Spätestens um 19 Uhr ist in den 16 Teilnehmer-Länder Annahmeschluss. Dann übertragen die Lotteriegesellschaften ihre Daten nach Münster ins Rechenzentrum und zur Absicherung nach Dänemark. Im Kopenhagener Vorort Brøndby wird ebenfalls ausgewertet. „Das ist quasi ein Vier-Augen-Prinzip, damit auch alles richtig läuft“, erklärt Kemper.

Jede in Europa getippte Zahlenkombination wird dann gespeichert und mit einem Code versehen. Nach einem Abgleich der Daten aus Münster und Dänemark gibt Westlotto in Münster das Ok nach Helsinki. Dort werden die Zahlen gezogen. Die Uhrzeit für die Ziehung liegt nicht mehr fix bei 21 Uhr, wie in den Anfangsjahren der Lotterie. Wenn alles ausgewertet und abgeglichen ist, gibt es das Startzeichen, dann kann es auch früher losgehen.

Wenn dann die Kugeln gefallen sind, benötigen die Rechenzentren in Münster und Brøndby nur wenige Augenblicke, bis feststeht, ob der Jackpot geknackt ist. Kommen beide Orte zum gleichen Ergebnis - und steht damit fest, dass kein Auswertungsfehler vorliegt - wird das Ergebnis veröffentlicht.

dpa

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