Drittmittelförderung an der NTH

49 Millionen Euro in vier Jahren

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Foto: Damit man an der Uni nicht nur büffeln, sondern auch forschen kann, gibt es die Drittmittelförderung.

Hannover - Der Niedersächsischen Technischen Hochschule (NTH) wurden in den vier Jahren seit ihrer Gründung 2009 Drittmittel in Höhe von knapp 49 Millionen Euro bewilligt. Das ergab eine Zwischenbilanz.

Mit Blick auf eine anstehende Begutachtung der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen (WKN) hat die Allianz der TU Braunschweig, der TU Clausthal und der Leibniz Universität Hannover eine erste Bilanz ihrer Forschungsarbeiten gezogen.

Projekte für rund 73 Millionen Euro seien zudem beantragt, teilte eine NTH-Sprecherin am Dienstag mit. Dem stünden nur rund 12 Millionen Euro gegenüber, die die NTH als Anschubfinanzierung investiert habe. Mehr als die Hälfte der Projekte werden danach über die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert, die ihre Mittel wiederum zum größten Teil von Bund und Ländern erhält.

Das Land fördere die NTH über fünf Jahre bis Ende 2013 mit insgesamt 25 Millionen Euro. „Die Mittel werden vor allem für die Finanzierung und Anschubfinanzierung von Forschungsprojekten und Forschungszentren aufgewendet“, sagte Sprecherin Mechtild von Münchhausen. Die NTH fördere so vor allem gemeinsame Forschungskooperationen der drei Mitgliedsuniversitäten zur Vorbereitung von Anträgen bei forschungsfördernden Einrichtungen.

Zu den NTH-Projekten gehöre etwa der Aufbau einer Wissensplattform zur nuklearen Entsorgungsforschung. ENTRIA solle entsprechende Forschungsergebnisse überregional bündeln und so zu einem wichtigen Beratungszentrum für Bund und Länder in Entsorgungfragen werden. Das Bundesforschungsministerium unterstütze den Aufbau in den kommenden fünf Jahren mit insgesamt 15 Millionen Euro, sagte von Münchhausen. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt der NTH seien Elektrofahrzeuge.

dpa

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