Südwestchina

Mindestens 18 Tote nach Erdrutsch in China

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Bei einem Erdrutsch im südwesten Chinas sind mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen.

Peking - Bei einem Erdrutsch in Südwestchina sind am Freitag mindestens 18 Menschen getötet worden. 26 Menschen werden derzeit noch vermisst.

Das berichtete die Webseite der Kreisregierung von Zhenxiong nahe der Stadt Zhaotong (Provinz Yunnan). Unter den Erdmassen werden vermutlich noch 26 Menschen vermisst, wie die Polizei telefonisch der Nachrichtenagentur dpa berichtete. Die Bergungsmannschaften suchten verzweifelt nach Opfern.

Der Erdrutsch hat nach den vorliegenden Informationen die Häuser von 14 Haushalten im Dorf Gaopo verschüttet und zwei weitere beschädigt. Insgesamt sollen 46 Menschen von dem Erdrutsch verschüttet worden sein. Die Ursache des Unglücks war unklar.

„Wir wissen nicht genau, was den Erdrutsch ausgelöst hat“, sagte ein Polizeibeamter der dpa. "Im Moment sind wir mit der Suche nach Verschütteten beschäftigt." In dem Unglücksort rund 550 Kilometer nordöstlich der Provinzhauptstadt Kunming hatte es am Vortag geschneit.

dpa

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