Ende der Sommerzeit

Mini-Jetlag: Uhren wurden zurückgedreht

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Auf Wiedersehen Sommerzeit: In der Nacht zu Sonntag wurden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt.

Berlin - In Deutschland und weiten Teilen Europas ist die Sommerzeit am Sonntag zu Ende gegangen. In der Nacht wurden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt - um genau 3.00 Uhr wurden sie auf 2.00 Uhr gedreht.

Damit gilt für die nächsten fünf Monate die normale Mitteleuropäischen Zeit (MEZ). Über die Wintermonate ist es damit morgens früher hell und nachmittags eher dunkel. Am 30. März nächsten Jahres wird dann wieder auf die Sommerzeit umgestellt.

Schlafmediziner hatten davor gewarnt, die Zeitumstellung auf die leichte Schulter zu nehmen. Die veränderte Uhrzeit führe zu rund acht Prozent mehr Verkehrsunfällen. Auch die Krankenhauseinweisungen mit Verdacht auf Herzinfarkt stiegen in den Tagen danach an, hatte die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) in Berlin vorab mitgeteilt.

„Durch die Zeitumstellung erfährt der menschliche Organismus eine Art Mini-Jetlag“, sagte DGSM-Vorstandsmitglied Hans-Günter Weeß. Es könne mehrere Tage bis Wochen andauern, bis sich Menschen an die veränderte Tageszeit und den anderen Hell-Dunkel Rhythmus anpassten. Betroffen seien vor allem Alte und Kinder.

Mit dem Ziel, Energie zu sparen, war die Zeitumstellung 1980 eingeführt worden.

dpa

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