Hamburg

„Mopo“-Brandstifter zündelten auch in Schule

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Foto: Im Januar wurde das Gebäude der Hamburger Morgenpost mit einem Brandsatz beworfen.

Hamburg - Die Täter, die in der Nacht zum 11. Januar einen Brandsatz in einen Kellerraum der „Hamburger Morgenpost“ warfen, versuchten nach Erkenntnissen der Polizei in der Nacht davor schon ein Feuer in einer nahen Schule zu legen. An der Schule entstand nur leichter Schaden.

Darauf wiesen erste Ergebnisse der Spurenauswertung, insbesondere die Bauweise der Brandsätze, das sehr spezifische Täterverhalten und die zurückgelassenen Gegenstände hin, teilte eine Polizeisprecherin am Dienstag mit. Bei der „Mopo“ im Stadtteil Ottensen gerieten diverse Akten und Unterlagen in Brand, die Feuerwehr konnte eine Ausbreitung der Flammen aber verhindern. An der Schule entstand nur leichter Schaden.

Die Ermittlungen übernahm eine Sonderkommission beim Staatsschutz mit rund 30 Mitarbeitern. Die Beamten kamen zu dem Schluss, dass es sich um regional agierende Täter handeln dürfte. Weitere Hinweise verspricht sich die Polizei von den ausstehenden kriminaltechnischen Untersuchungen etwa von DNA-Proben.

Polizei sucht noch immer Zeugen

Bei der „Mopo“ ließen die Täter einen Gullydeckel zurück, mit dem sie ein Fenster eingeschlagen hatten. Die Ermittler hoffen, dass sie von Zeugen Hinweise zur Herkunft des Gullydeckels bekommen. Er könne etwa aus einem Park, einer Kleingartenanlage oder von einem Friedhof stammen. Wer verdächtige Fahrzeuge oder Personen beobachtet hat oder gar weiß, dass sich jemand zu den Taten bekannt hat, möge sich beim Landeskriminalamt melden.

dpa

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