Nach Razzien 2013 in Spanien

Motorräder der Hells Angels versteigert

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Hannover - Die spanischen Behörden haben ihrer Ankündigung Taten folgen lassen und mehrere von der Polizei beschlagnahmte Motorräder der Hells Angels versteigert. Dabei wurde spanischen Medienberichten zufolge ein Gesamterlös von mehr als 50.000 Euro erzielt.

Die Maschinen waren bei der groß angelegten Razzia im Sommer 2013 gegen Mitglieder der RockerbandeHells Angels und deren Unterstützer sichergestellt worden. Unter den rund 20 Verdächtigen, die damals unter anderem wegen des Verdachts der Geldwäsche und des Waffenhandels festgenommen worden waren, befand sich auch Hannovers Ex-Höllenengel-Chef Frank Hanebuth. Er sitzt bis heute in Untersuchungshaft.

Bei den Maschinen, die in Madrid und Palma de Mallorca unter den Hammer gekommen sind, handelte es sich um vier Motorräder der Marke Harley Davidson, eine Yamaha Royal Star und eine MV Agusta. Ursprünglich sollte eine weiterer Harley im Wert von 12480 Euro versteigert werden. Doch der Besitzer der Maschine hatte bei Gericht Widerspruch gegen die Auktion eingelegt und Recht bekommen. Der Erlös der Versteigerung soll für mögliche Strafzahlungen verwendet werden - falls die Rocker und deren Helfer tatsächlich verurteilt werden sollten.

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