Bei Hann. Münden

A7 nach tödlichem Unfall wieder frei

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Hann. Münden - Nach dem schweren Unfall auf der Autobahn 7 bei Hann. Münden ist die Strecke wieder freigegeben worden. Der Stau, der zum Teil bis zu 14 Kilometer lang war, löst sich nun langsam auf. Gestern Abend hatte dort ein Lastwagen die Mittelleitplanke durchbrochen und war mit einem Auto kollidiert. Ein Mensch starb dabei.

Bei dem Unfall war am Mittwochabend ein 47 Jahre alter Mann tödlich verletzt worden. Sechs weitere Menschen wurden dabei zum Teil schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich nach ersten Ermittlungen der Polizei gegen 18 Uhr, als ein Lastwagen auf der Gefällstrecke beim Abbremsen von der rechten Spur nach links auf die beiden Überholfahrstreifen ausbrach. Der Lastwagen touchierte einen Mercedes, beide Fahrzeuge durchbrachen die Mittelleitplanke. Der Lastwagen kollidierte frontal mit zwei entgegenkommenden Autos.

In einem der Wagen – einem Volvo – wurde der 47 Jahre alte Beifahrer so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Die 46 Jahre alte Fahrerin des Volvo wurde ebenso schwer verletzt wie ein 13 Jahre alter Junge auf der Rückbank. Der 51 Jahre alte Fahrer des zweiten Autos – einem Mitsubishi – und seine 17 Jahre alte Beifahrerin wurden in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf 170.000 Euro.

Wegen der Bergungsarbeiten war die Autobahn bis kurz nach Mitternacht in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Danach war sie in Fahrtrichtung Hannover wieder passierbar. Die weiteren Aufräumarbeiten wurden von den schlechten Wetterverhältnissen behindert. Es schneite dort sehr stark. Der Lastwagen konnte erst am Donnerstagmittag abtransportiert werden.

Im Raum Hann. Münden war der Verkehr auf der gesamten Umleitungsstrecke (B 80 von Hedemünden, B 496 zur Anschlussstelle Lutterberg) und im Stadtgebiet zum Erliegen gekommen. Dort gab es erhebliche Verkehrsbehinderungen. Autofahrern wurde empfohlen, diesen Bereich weiträumig zu umfahren.

sbü

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