Funktion gegen Glasbruch

Das neue iPhone fällt wie eine Katze

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Foto: Bald ein Anblick aus der Vergangenheit? Eine neue iPhone-Funktion soll Glasbruch verhindern.

- Was sich zunächst wie ein etwas debiler Werbeslogan anhört, soll laut durchgesickerter Informationen aus dem Hause Apple tatsächlich Realität werden: Demnach soll sich das iPhone künftig im Fall automatisch so drehen, dass es gewissermaßen „auf den Füßen“ landet – und nicht so leicht beschädigt wird.

Ein gesplittertes Display gehört wohl zu den meistgefürchteten Dingen im Alltag eines iPhone-Besitzers. Denn das Glas lässt sich nur unter großen Mühen und Risiken eigenhändig ersetzen, und eine professionelle Reparatur ist teuer. Hersteller Apple will nun offenbar reagieren – allerdings nicht durch den Einbau eines möglichst bruchsicheren Glasdisplays, wie seit Monaten spekuliert wird. Stattdessen soll eine Funktion integriert werden, die gewissermaßen den Instinkt einer Katze imitiert: Wie die in der Regel gut informierte Webseite „AppleInsider“ berichtet, erkennt das zukünftige iPhone-Modell, wenn das Gerät fällt. Als Reaktion auf die Sturzbewegung dreht sich das Smartphone so, dass es mit der Rückseite aufschlägt. Dadurch bleibt das Frontglas intakt und auch sensible Bauteile werden nicht so stark in Mitleidenschaft gezogen.

Apple sichert sich Patent

Die Technik hinter der außergewöhnlichen Idee hat sich Apple laut der Community-Webseite jetzt patentieren lassen. Im Kern geht es dabei um eine Mischung aus Sensorik und Mechanik – Sensoren erkennen die Sturzbewegung, für das Drehen verantwortlich ist letztlich ein Gewicht, das sich in dem Gerät verschiebt.

Wird „Katzen-Instinkt“ Realität?

Die Umsetzung der in der Tat faszinierenden Idee ist allerdings noch mit einigen Fragezeichen verbunden. Denn Apple hat sich bereits in der Vergangenheit Erfindungen patentieren lassen, die bis heute nie in die Praxis umgesetzt wurden. Dazu zählt auch eine Art Display-Stoßdämpfer, der letztlich denselben Zweck erfüllt, wie der neue „Katzen-Instinkt“. Trotzdem müssen noch immer tagtäglich zahllose iPhone-Besitzer in den sauren Apfel beißen – und ihr Gerät mit gesprungenem Display zur Fachwerkstatt tragen.

mic

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