Ermittlungserfolg in Hamburg

Neun Festnahmen nach „Mopo“-Anschlag

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Bei dem Anschlag auf die „Mopo“ wurde niemand verletzt, Akten und Zeitungsausgaben verbrannten aber in dem Archiv.

Hamburg - Neun Männer sollen für die Brandanschläge auf die "Hamburger Morgenpost" und eine Schule in Hamburg verantwortlich sein. Ermittler durchsuchten am Mittwoch mehrere Wohnungen und Gebäude. Die Attacke auf die „Mopo“ hatte auch international für Empörung gesorgt.

Sieben Wochen nach dem Brandanschlag auf die „Hamburger Morgenpost“ sind nach am Mittwoch neun junge Männer festgenommen worden. Polizei und Staatsanwaltschaft durchsuchten am Mittwoch zwölf Wohnungen und Gebäude, wie die Behörden mitteilten. Alle Verdächtigen seien bereits kriminalpolizeilich in Erscheinung getreten, hieß es – sie kämen "aus dem nahen Tatortumfeld" mit Verbindungen zur angegriffenen Schule. Die neun Männer im Alter von 16 bis 21 Jahren wurden erkennungsdienstlich behandelt und anschließend wieder entlassen.

Die Attacke auf die „Mopo“ nur wenige Tage nach dem Terroranschlag auf das Pariser Satiremagazin „Charlie Hebdo“ hatte auch international für Empörung gesorgt. Die Täter hatten von einem Hinterhof aus mehrere Steine und mindestens einen Brandsatz in das Archiv der Boulevardzeitung geworfen. Da sich gegen kurz vor 2.30 Uhr keine Menschen in dem Haus aufhielten, wurde niemand verletzt. Akten und Zeitungsausgaben verbrannten aber.

dpa/frs

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