Ein Schluck auf den Schreck

Neuseeländer geht nach Haibiss Bier trinken

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Foto: Ein Arzt in Neuseeland hat nach einem Hai-Biss erstmal seine eigene Wunde genäht und ist danach ein Bierchen trinken gegangen.

Wellington - Ein Arzt näht sich in Neuseeland nach einer Haiattacke erst die Beinwunde zu und geht dann mit Angelfreunden ein Bier trinken. Ein dicker Taucheranzug war seine Rettung.

Ein junger Arzt sorgt nach einer Haiattacke in Neuseeland für Aufsehen: James Grant wehrt das Tier nach eigenen Angaben im seichten Wasser mit einem Messer ab, geht an Land, näht sich selbst die Wunde zu - und trinkt dann mit Freunden noch ein Bier im Pub, ehe er sich ins Krankenhaus bringen lässt. Das Southland-Krankenhaus in Invercargill auf der Südinsel bestätigte die Geschichte am Dienstag.

Grant (24) sei an dem Krankenhaus Arzt und er sei am Samstag mit der Wunde zur Behandlung gekommen, sagte Sprecherin Frederique Gulcher. "Hai-Bisse sind hier keine Seltenheit, sie hinterlassen kleine Stichwunden. Die Geschichte macht nur deshalb Schlagzeilen, weil er erst noch in den Pub ging, bevor er herkam", sagte sie.

Grant war mit Freunden zum Speerfischen in der Nähe von Cosy Nook im Süden der Südinsel im Wasser, wie er Lokalmedien berichtete. Plötzlich habe ein Siebenkiemerhai in sein Bein gebissen. Er habe mit seinem Jagdmesser auf das Tier eingestochen. "Der Hai hat ein paar Stichwunden bekommen, aber mein Messer war nicht lang genug", berichtete er dem Nachrichtenportal www.stuff.co.nz.

Er sei ans Ufer gewatet und habe die Wunde selbst mit Nadel und Faden aus seiner Erste-Hilfe-Tasche genäht. "Ich bin froh, dass ich einen dicken Taucheranzug anhatte", sagte er dem Portal. Seine Freunde hätten an einen Scherz geglaubt, als er von der Hai-Attacke berichtete.

dpa

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