Bundesweite Regelung

Niedersachsen fordert Ende der Käfighaltung

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Hannover - Niedersachsen und Rheinland-Pfalz setzen sich gemeinsam für ein bundesweites Ende der Käfighaltung von Legehennen ein. Einen entsprechenden Bundesratsantrag haben beide Länder am Freitag formuliert.

"Die Kleingruppen-Käfighaltung ist nicht tierschutzgerecht und bleibt verfassungswidrig", sagte Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer (Grüne). Er forderte außerdem Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) zu schnellerem Handeln auf. "Es kann doch nicht sein, dass der Ausstieg aus der Käfighaltung deutlich länger dauern soll, als der Atomausstieg."

Der Naturschutzbund (NABU) Niedersachsen begrüßte den Antrag: "Wir fordern die Verbraucher außerdem auf, gerade zu Ostern Eier aus Käfighaltung in den Regalen liegen zu lassen", sagte Pressesprecher Ulrich Thüre. In Niedersachsen leben derzeit noch 2,7 Millionen Legehennen in Käfighaltung. Dagegen stieg die Zahl der Freiland- oder Biohennen seit 2008 von ungefähr zwei Millionen auf rund 5,4 Millionen Tiere.

dpa

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