Wettbewerb

Niedersachsen sucht den Monster-Kürbis

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Börßum - Im Spätsommer ist die Zeit der Kürbisse. Bei der zehnten Meisterschaft im Riesenkürbis-Züchten in Börßum im Kreis Wolfenbüttel geht es allerdings nicht um normale Gewächse. Wer gewinnen will, muss schon ein 400-Kilogramm-Exemplar auf die Waage bringen.

Start frei für die Suche nach Niedersachsens größtem Kürbis: Die zehnte Meisterschaft im Riesenkürbis-Züchten hat am Samstag in Börßum im Landkreis Wolfenbüttel begonnen. Bei dem zweitägigen Fest rund um die farbenfrohen Feldfrüchte können die Prachtexemplare auf dem Hof Bötel begutachtet und geschätzt werden. Am Sonntagnachmittag sollte dann der Sieger feststehen - die Kürbisse werden dafür unter juristischer Aufsicht gewogen, nach Angaben der Veranstalter ist ein Rechtsanwalt anwesend.

Mit dem bislang schwersten jemals in Niedersachsen aufgepäppelten Kürbis gewann Wolfgang Willmann aus Melle im Kreis Osnabrück im Jahr 2012 den Wettstreit - das prächtige Monstrum wog 467,5 Kilogramm. Im vergangenen Jahr konnte Willmann seinen Titel mit einer Kugel von immerhin noch 446,6 Kilogramm verteidigen. In einem solchen Koloss könnten sich zwei Kinder oder ein eingerollter Erwachsener mühelos verstecken.

„Längst überwiegt nicht mehr die Farbe Orange“, berichtete Veranstalterin Britta Bötel am Samstag. „Auch Besitzer von weißen, grauen, rosafarbenen, dunkelgrünen, fast schwarzen und sogar mehrfarbig gestreiften Kürbissen sind in diesem Jahr wieder dabei.“

„Um richtig dick zu werden, brauchen die Kürbisse viel Sonne, Wärme und Wasser“, erklärte Bötel. Auf ihrer Homepage www.kuerbismeister.de verrät sie die Tricks der Experten. „Wenn an einer Kürbispflanze mehrere Früchte reifen, wird die gesamte Energie der Pflanze auf alle Früchte aufgeteilt“, heißt es dort etwa. „Daher sollte man möglichst nur einen Kürbis an der Pflanze wachsen lassen, um die gesamte Kraft wirklich nur in diese eine Frucht zu leiten.“

lni

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