Fregatte der Bundesmarine

„Niedersachsen“ tritt letzte große Reise an

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Auf zur letzten Fahrt: Fregatte „Niedersachsen“.

Wilhelmshaven - Die Fregatte „Niedersachsen“ ist zu ihrem letzten großen Einsatz ausgelaufen. Im kommenden Jahr wird das Kriegsschiff nach mehr als 30 Jahren ausgemustert.

An der US-Ostküste beteiligt sich die „Niedersachsen“ mit anderen Kriegsschiffen und U-Booten an Manövern. Danach soll sie im Mittelmeer für die Nato-Mission „Active Endeavour“ Terroristen aufspüren. Die Marine wird die mehr als 30 Jahre alte Fregatte im nächsten Sommer ausmustern.

Neben Familien und Freunden verabschiedete auch Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius die 220 Besatzungsmitglieder am Marinestützpunkt in Wilhelmshaven. „Ich war ja inzwischen auch schon zweimal an Bord und habe dabei festgestellt, dass innerhalb der Mannschaft der „Niedersachsen“ ein toller Teamspirit herrscht“, sagte der SPD-Politiker. Fregattenkapitän Kurt Leonards freut sich auf den Einsatz. Es werde aber auch ein bisschen Wehmut dabei sein.

Anfang Dezember wird die „Niedersachsen“ nach Wilhelmshaven zurückkehren. Ein neuer Fregatten-Typ wird sie und die baugleiche „Lübeck“, „Augsburg“ und „Karlsruhe“ ab Ende 2016 ersetzen. Die neuen Schiffe werden länger im Einsatz sein können, weil sie weniger gewartet werden müssen. Alle vier Monate wird ihre Besatzung wechseln. Sie werden „Baden-Württemberg“, „Nordrhein-Westfalen“, „Sachsen-Anhalt“ und „Rheinland-Pfalz“ heißen.

dpa

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