Diepholz und Nienburg

Niedersächsische Bahnhöfe versteigert

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Das klassische Klinkergebäude in Diepholz fand für 230.000 Euro einen Käufer

Berlin - Zwei Bahnhöfe aus Niedersachsen sind am Sonntag in Berlin versteigert worden. Das klassische Klinkergebäude in Diepholz fand für 230.000 Euro einen Käufer, sagte ein Mitarbeiter des Auktionshauses.

Wer der neue Besitzer des Bahnhofes in Diepholz ist, wurde allerdings nicht bekannt. Das Mindestgebot für die fast 1300 Quadratmeter Nutzfläche hatte zuletzt nur noch bei 124 000 Euro gelegen. Der Bahnhof in Diepholz steht unter Denkmalschutz, er wurde um 1879 errichtet. Das Gebäude ist stark sanierungs- und modernisierungsbedürftig, hieß es im Katalog des Auktionshauses Karhausen, das bei der Versteigerung in Berlin auch noch andere Bahnhöfe im Angebot hatte.

Deutlich preiswerter war das kleine Bahnhofsgebäude in Linsburg im Kreis Nienburg - es fand für 22.000 Euro einen neuen Eigentümer. Das Mindestgebot hatte bei 18.000 Euro gelegen. Das Auktionshaus Karhausen hat seit 2010 rund 600 Bahnhöfe aus dem gesamten Bundesgebiet versteigert. Diesmal kommen insgesamt 18 Empfangsgebäude aus acht Bundesländern unter den Hammer, kündigte Auktionator Matthias Knake an.

dpa

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