Nach Schimmelpilz-Fund

Niedersächsische Behörden haben mit Milchtests begonnen

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Hannover - Die Behörden in Niedersachsen haben am Samstagmittag mit der Untersuchung von möglicherweise mit Schimmelpilzgift belasteten Milchproben begonnen.

Es seien um die 100 Proben bis zum Annahmeschluss um 13.00 Uhr bei den Laboren in Hannover und Oldenburg eingegangen, sagte eine Sprecherin des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) in Oldenburg. Mit ersten Ergebnissen sei gegen Abend zu rechnen. Es sind Hunderte Betriebe betroffen, die genaue Zahl konnte die Sprecherin nicht sagen.

Die Lebensmittelkontrolleure wollen sicherstellen, dass keine mit Gift belastete Milch in den Handel kommt. Bisherige Eigenkontrollen der Milchwirtschaft hatten erst einen Fall zutage gefördert, bei dem die Rohmilch deshalb auch nicht verarbeitet wurde. Bei einem Landwirt im Kreis Leer war am 5. Februar aufgefallen, dass die Grenzwerte des giftigen Schimmelgiftes Aflatoxin überschritten waren. Er hatte mit dem Gift verseuchtes und aus Serbien importiertes Futter verwendet. Experten gehen nicht von einer Gefährdung der Verbraucher aus.

dpa

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