Nach Schiffskollision

Nord-Ostsee-Kanal bleibt weiter gesperrt

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Foto: Das 100 Meter lange Schiff "Siderfly" liegt mit Schlagseite an der Böschung des Nord-Ostsee-Kanals . Am frühen Montagmorgen waren es mit der "Coral Ivory" aus bislang ungeklärter Ursache kollidiert.

Brunsbüttel/Cuxhaven - Nach der Kollision von zwei Düngemittel-Frachtern auf dem Nord-Ostsee-Kanal (NOK) bei Brunsbüttel bleibt die Wasserstraße weiterhin gesperrt. Bergungsexperten müssen zunächst ein Konzept erarbeiten und ihr Vorgehen besprechen.

24 Stunden nach dem Unglück warteten im Kanal vor Brunsbüttel weiterhin vier Schiffe auf die Ausfahrt in die Elbe, wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei sagte. Zwei Düngemittel-Frachter waren am frühen Montagmorgen auf dem Nord-Ostsee-Kanal zusammengestoßen. Bei der Kollision wurde die 100 Meter lange "Siderfly" schwer beschädigt, sie schlug auf der Seite leck. Das Schiff liegt seitdem mit Schlagseite an der Böschung und blockiert den Kanal. Zur Unglücksursache gab es noch keine Erkenntnisse.

dpa

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