Wetter in Deutschland

Dem Norden drohen Orkan und Sturmflut

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Zum Ende der Woche wird es in Deutschland stürmisch.

Hamburg - Zum Ende der Woche wird das Wetter richtig ungemütlich: Vor allem über der Mitte und dem NordenDeutschlands drohen schwere Unwetter mit Sturm. An der Küste sind sogar Orkanböen vorhergesagt, die zu einer Sturmflut führen könnten. Im Süden soll es gleichzeitig ungewöhnlich mild werden.

Vielen Regionen Deutschlands drohen zum Ende der Woche schwere Unwetter mit Sturm. Auf den Berggipfeln und der Küste wehe es sogar in Orkanstärke, sagte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach am Mittwoch voraus. Über dem Brocken im Harz sind an diesem Samstag Windgeschwindigkeiten bis zu 140 Stundenkilometer möglich, im Flachland bis zu 85. Der DWD erklärte, der Höhepunkt der stürmischen Wetterlage werde voraussichtlich am Samstag erreicht.

Schon am Freitag nimmt der Wind der Vorhersage zufolge deutlich an Fahrt auf, am Samstag weht er dann am heftigsten. Gleichzeitig wird es mit bis zu 16 Grad im Südwesten sehr mild. "Das ist für Januar zwar ungewöhnlich, kam aber in den vergangenen Jahren immer mal wieder vor", sagte Meteorologe Simon Trippler.

Orkanböen auf dem Brocken

An der Nordseeküste besteht dem Hamburger Institut für Wetter- und Klimakommunikation zufolge die Gefahr von Sturmfluten, an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste könne es extremes Niedrigwasser geben. Die Bürger müssten sich auf Behinderungen im Fähr-, Schienen- und Flugverkehr einstellen. Auch mit umgestürzten Bäumen und der Sperrung von Straßen und Brücken sei zu rechnen.

Nach der Vorhersage des DWD könnten am Donnerstag erste orkanartige Böen auf dem Brocken imHarz toben. ImSüden wehe der Wind hingegen schwächer. Bereits heute frischt der Wind auf, an der Nordsee und im Bergland kann es erste starke bis stürmische Böen geben. Ansonsten ist es wechsehaft, teils noch regnerisch. Die Hamburger Meteorologen rechnen damit, dass im Alpenvorland am Donnerstag Orkanböen möglich sind. Neben dem erwarteten Wind würden örtlich auch starke Regenmengen und in den Mittelgebirgen Tauwetter erwartet.

dpa/frs

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