Ergebnisse der Obduktion

Opfer des Schulmassakers wurden mehrfach getroffen

+
Foto: Die Obduktion der Opfer des Massakers von Connecticut wurde heute abgeschlossen. Die Ergebnisse machen fassungslos.

Newtown - Die Opfer des Schulmassakers von Connecticut wurden nach Einschätzung eines Experten gleich mehrere Male von Kugeln getroffen. Die Verletzungen seien verheerend, sagte Gerichtsmediziner H. Wayne Carver, der sieben der Leichen obduziert hatte, am Sonnabend in Newtown.

„Ich glaube, alle wurden mehrfach getroffen.“ Es sei das Schlimmste, was er jemals in den mehr als 30 Jahren seiner Tätigkeit gesehen habe. Die vom Täter verwendeten Kugeln seien von einer Art, die schwere Schäden im Gewebe anrichteten.

Paul Vance von der Staatspolizei wies unterdessen Berichte zurück, nach denen der mutmaßliche Schütze einen Tag vor seinem Amoklauf am Freitag eine Auseinandersetzung in der Grundschule hatte. Darüber gebe es keine Informationen, sagte er. Vance stellte auch klar, dass die in ihrem Wohnhaus ermordet aufgefundene Mutter des Schützen keine Verbindung zur Schule gehabt habe. In Medienberichten hatte es zuvor geheißen, sie sei Lehrerin an der Schule gewesen.

Wie der Polizist weiter sagte, werde der Name des Täters, der sich nach dem Amoklauf selbst erschossen hatte, erst nach Abschluss der Autopsie der Leiche offiziell bekanntgegeben.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare