Durchtrieben

Pandabärin täuscht Schwangerschaft vor

+
Motiv: Mehr Futter. Eine Pandabärin soll eine Schwangerschaft vorgetäuscht haben.

Peking - Ai Hin, Pandabärin in der Aufzuchtstation von Chengdu in China, hat das Land an der Nase herumgeführt und Anzeichen einer Schwangerschaft vorgetäuscht. Die Aussicht auf eine Sonderbehandlung soll das Motiv der Bärin gewesen sein.

In China haben sich Pläne für die weltweit erste Liveübertragung einer Riesenpanda-Geburt vorerst zerschlagen: Die Pandabärin Ai Hin in der Aufzuchtstation von Chengdu in der südwestchinesischen Provinz Sichuan sei doch nicht schwanger, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Mutmaßlich habe die Bärin die Schwangerschaft vorgetäuscht, um in den Genuss der bevorzugten Behandlung für trächtige Weibchen zu kommen. Ai Hin habe im vergangenen Monat Anzeichen einer Schwangerschaft gezeigt, berichtete Xinhua. Doch Ai Hins „Verhalten und physiologische Anzeichen wurden dann wieder normal“, sagten Experten von der Pandastation.

Sie vermuten, dass die Bären von den Privilegien für Schwangere wie etwa klimatisierte Einzelgehege und mehr Futter wissen.

afp

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare