Nach Sturm „Niklas“

Passagiere warten noch immer auf ihre Koffer

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Foto: Das kann länger dauern: Zahlreiche Fluggäste warten noch immer auf ihre Koffer.

Berlin - Eine Woche nach Sturm „Niklas“ warten Tausende Flugreisende, die vom Berliner Flughafen Tegel gestartet oder dort gelandet sind, noch immer auf ihre Koffer. Rund 5000 Gepäckstücke sind nach Angaben der für die Gepäckabfertigung zuständigen Firma GlobeGround in den Flugzeugen oder am Boden geblieben.

Hinzu kämen noch einmal 1000 Gepäckstücke von anderen Flughäfen, die nicht nach Berlin transportiert werden konnten, sagte eine Sprecherin am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. 3000 Koffer seien mittlerweile zugestellt worden. Die „Berliner Morgenpost“ hatte zuerst darüber berichtet.

Nach Angaben eines Lufthansa-Sprechers konnten viele Maschinen wegen des Sturms nicht be- oder entladen werden. Die Ladeklappen der Maschinen hätten durch Windböen aufgedrückt und die Scharniere der Türen beschädigt werden können. Allein zehn Maschinen der Lufthansa waren betroffen.

Nach Angaben von GlobeGround sollen die restlichen 3000 Koffer bis Ende der Woche ausgeliefert werden. Die Sprecherin sagte, vereinzelt könne es länger dauern, wenn Koffer noch verschickt werden müssten. Ein Sprecher der Flughafengesellschaft unterstrich bedauernd: „Es kann nicht sein, dass Flugreisende Ostern ohne ihr Gepäck verbringen mussten.“

dpa

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