Südhessen

Polizei erschießt mutmaßlichen Amokläufer

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Foto: Nach einem tödlichen Schusswechsel in der Nacht sichern Polizisten der Tatortgruppe des Landeskriminalamtes (LKA) Hessen am 07.12.2012 auf der B47 in Kolmbach (Hessen) Spuren des nächtlichen Geschehens.

Lindenfels - Tödlicher Polizeieinsatz in Südhessen. Nach einer Amoklauf-Drohung wurde ein 31-Jähriger von der Polizei erschossen. Ob er eine scharfe Waffe hatte, war zunächst unklar.

Die Polizei hat im südhessischen Lindenfels einen Mann erschossen, der mit einem Amoklauf gedroht und seinen Selbstmord ankündigt hatte. Der 31-Jährige habe sich in der Nacht zum Freitag bei Beamten telefonisch mehrmals gemeldet und gesagt, er habe eine Neun-Millimeter-Schusswaffe. Er wolle sich „umbringen und Andere mitnehmen“, sagte er nach Angaben der Polizei.

Als die Einsatzkräfte im Lindenfelser Ortsteil Kolmbach eintrafen, soll der Mann sie bedroht haben. Zunächst kam es nach Darstellung der Beamten zu einer verbalen Auseinandersetzung. Der Mann sei sehr erregt gewesen und habe die Waffe in der Hand gehalten. Als die Situation eskalierte, sei der 31-Jährige durch mindestens einen Schuss eines Beamten im Oberkörper getroffen worden. Ob er tatsächlich eine scharfe Waffe bei sich hatte oder ob es sich um eine Schreckschusspistole gehandelt hatte, war zunächst unklar.

Parallel zu den Anrufen des Mannes habe sich auch eine Frau bei der Polizei gemeldet und gesagt, ihr Freund sei krank. Er besitze eine scharfe Waffe und drehe durch.

dpa

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