Verdachtsunabhängige Kontrollen

Polizei hebt Gefahrengebiete in Hamburg auf

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Seit 4. Januar führte die Polizei verdachtsunabhängige Kontrollen in dem Gefahrengebiet durch.

Hamburg - Mehr als eine Woche lang sorgten die Gefahrengebiete in Hamburg für hitzige Debatten und viel kreativen Protest. Eingerichtet worden waren die Zonen, um weitere Attacken auf Polizisten zu verhindern. Nun hat die Polizei die Maßnahme wieder aufgehoben.

Die Gefahrengebiete in Hamburg sind ab sofort aufgehoben. Die mit den Gefahrengebieten verfolgten Ziele seien erfüllt worden, teilte die Polizei am Montag mit. So habe es beispielsweise keine weiteren gezielten Übergriffe auf Beamte mehr gegeben. "Im Rahmen der täglichen intensiven Lagebewertung der Polizei ist der Fortbestand der Gefahrengebiete nicht mehr erforderlich und daher deren Aufhebung auch juristisch geboten", hieß es.

Ursprünglich war am 4. Januar ein großes Gefahrengebiet als Reaktion auf Krawalle und Angriffe auf Polizeibeamte eingerichtet worden und umfasste Teile von Altona, St. Pauli und des Schanzenviertels. Die Polizei durfte in diesem Bereich jeden Bürger verdachtsunabhängig überprüfen. Dieses Gebiet war bereits am vergangenen Donnerstag auf drei kleinere Zonen reduziert worden. Gegen die Einrichtung des Gefahrengebiets gab es immer wieder massiven Protest. Bürgermeister Olaf Scholz und Innensenator Michael Neumann (beide SPD) hatten die Maßnahme verteidigt.

dpa/frs

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