Illegale Drogengeschäfte

Polizei nimmt drei Hells Angels fest

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Foto: Die Polizei geht in Göttingen weiter gegen die Rockergruppe Hells Angels vor.

Göttingen - In Göttingen hat die Polizei drei Mitglieder der mittlerweile verbotenen Rockergruppe Hells Angels verhaftet. Nach Angaben eines Polizeisprechers seien die Männer in illegale Drogengeschäfte verwickelt.

Gut einen Monat nach dem ersten Verbot eines Clubs der Hells Angels in Niedersachsen geht die Polizei weiter gegen die Rocker vor. Das "Göttinger Tageblatt" berichtete, dass maskierte Beamte die drei Mitglieder des verbotenen Göttinger Ablegers der Hells Angels am Samstag auf dem Parkplatz einer Fastfood-Kette gefasst hatten. In den Autos der Verdächtigen seien 5000 Euro Bargeld, aber keine Drogen gefunden worden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Das Geld wurde beschlagnahmt. Die Verdächtigen befänden sich wieder auf freien Fuß.

Das Innenministerium hatte den in Adelebsen (Kreis Göttingen) ansässigen Club der Hells Angels Ende Oktober verboten. Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der versuchten Erpressung, unter anderem gegen den Anführer des Clubs, der seit Wochen in Untersuchungshaft sitzt. Die Polizei führt nach Angaben des Innenministeriums gegen die 14 Mitglieder des Clubs insgesamt rund 90 Ermittlungsverfahren wegen diverser Straftaten.

dpa

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