Prozess in Berlin

Poststellen-Mitarbeiter prellt Deutschen Bundestag um 780.000 Euro

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Foto: Mit erfundenen Nachnahmesendungen soll ein Mitarbeiter der Poststelle des Deutschen Bundestages knapp 780 000 Euro in seiner Tasche gewirtschaftet haben.

Berlin - Für fiktive Nachnahmesendungen soll ein Mitarbeiter des Bundestages binnen fünf Jahren fast 780 000 Euro kassiert haben. Er und ein Postbote stehen deshalb nun vor Gericht.

Ein Mitarbeiter der Postfiliale des Bundestages hat vor Gericht die Veruntreuung von knapp 780.000 Euro gestanden. Im Prozess vor dem Berliner Landgericht gab der Beamte am Freitag zu, von März 2007 bis Januar 2012 regelmäßig tausende Euro in seine Tasche gewirtschaftet zu haben. Der illegale Geldregen erfolgte über Tricksereien mit der Bezahlung erfundener Nachnahmesendungen. Ein Postbote, der den 43-jährigen Beamten mit Blankobelegen für die Nachnahmesendungen versorgt haben soll, ist wegen Beihilfe angeklagt. Der 44-Jährige soll knapp die Hälfte der erschwindelten Gelder eingestrichen haben.

dpa

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