St. Pauli

Prostituierte betrügen Freier um 100.000 Euro

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Foto: Ein besonderer „Service“: Prostituierte eines Bordells in Hamburg haben sich den Kreditkarten diverser Freier angenommen.

Hamburg - Teurer Bordellgang: Prostituierte im Hamburger Rotlichtviertel St. Pauli sollen Freier über Monate bei der Abrechnung mit Kreditkarten betrogen haben. Die Polizei schätzte den Schaden am Dienstag auf mindestens 100.000 Euro.Eine 24-Jährige sitzt seit vergangenem Donnerstag in Untersuchungshaft.

Die Dunkelziffer der gestohlenen Geldbeträge dürfte weitaus höher liegen, erklärte ein Sprecher der Polizei. Als besonderen „Service des Hauses“ hätten sich die Prostituierten um die Abrechnung des Liebeslohns gekümmert. Sie hätten die Freier aufgefordert, die PIN-Nummer ihrer EC- oder Kreditkarte in ein Smartphone einzutippen. Dann hätten sie häufig bis zum Tageslimit Bargeld vom Konto des Freiers abgehoben. Die Betroffenen hätten den Betrug in der Regel nicht gleich bemerkt.

lni/mhu

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