Braunschweig

Prozess um Krebsmittel wegen Befangenheitsantrag unterbrochen

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Braunschweig: Ein Apotheker steht wegen Betrugs vor Gericht.

Braunschweig - Ein Prozess gegen einen Apotheker wegen des Vertriebs von nicht zugelassenen Krebsmitteln ist im Landgericht Braunschweig kurz nach Beginn wieder unterbrochen worden. Die Verteidigung stellte am Donnerstag einen Befangenheitsantrag, über den jetzt beraten wird.

Ein 53 Jahre alter Apotheker ist angeklagt, weil er in großem Stil mit nicht zugelassenen Krebsmedikamenten aus dem Ausland gehandelt haben soll.

Der Mann soll die Kassen durch Falschabrechnungen zwischen 2002 und 2007 um einen Betrag von über 1,6 Millionen Euro betrogen haben.

Die Anklage lautet auf Betrug, Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz und Patentverletzung. Der Apotheker hat die Vorwürfe bislang bestritten.

dpa/kas

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