Warnwerte noch nicht erreicht

Regenfälle lassen Flusspegel steigen

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Foto: In Hannover ist der Wasserstand der Leine kaum gestiegen. Dort können Schüler noch gemütlich paddeln.

Greene - Nach den jüngsten Regenfällen sind die Wasserstände in Niedersachsens Flüssen am Mittwoch zum Teil deutlich gestiegen. Akute Gefahr besteht allerdings nicht.

In einigen Regionen seien innerhalb von 24 Stunden bis zu 40 Millimeter Regen gefallen. Die Warnwerte für eine Hochwassermeldestufe wurden nach Angaben des Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) aber nirgendwo erreicht.

Der Leinepegel bei Greene (Kreis Northeim) kletterte bei vorerst steigender Tendenz zwar auf knapp 2,20 Meter, war aber von den 4,00 Metern der Meldestufe Eins noch weit entfernt. Lediglich an der Fuhse bei Peine und an der Schunter bei Glentorf (Kreis Helmstedt) könne die Meldestufe Eins erreicht werden, teilte das NLWKN mit. Da mit nachlassenden Regenfällen zu rechnen sei, werde es aber schnell zu einer Entspannung der Lage kommen.

Pegelstände im Internet

Aktuelle Pegelstände gibt es auf der Homepage des NLWKN.

In den Harztalsperren lag der Wasserzufluss am Mittwoch zum Teil um ein Vielfaches über der Abgabemenge in die Flussunterläufe. Insgesamt waren die sechs Stauseen mit durchschnittlich 57 Prozent aber für die Jahreszeit vergleichsweise leer.

dpa/cli

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