ver.di setzt Streiks fort

Schleusen schließen erneut

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Foto: Die beim Bund beschäftigten Schleusenwärter fordern einen Tarifvertrag zur Absicherung ihrer Arbeitsplätze bei der geplanten Neuordnung ihrer Behörde.

Hannover - Im Tarifkonflikt bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) setzt ver.di heute die Streiks fort. Bis Mittwoch sollen in Niedersachsen und Bremen Schleusen, Bauhöfe und WSV-Verwaltungen bestreikt werden, teilte die Gewerkschaft in Berlin mit.

Auf den Wasserstraßen in Niedersachsen und Bremen steht zahlreichen Binnenschiffern erneut eine Geduldsprobe bevor. Die Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) setzen ihren Ausstand nach Angaben der Gewerkschaft ver.di am Montag planmäßig fort.

Angaben zu möglichen Beeinträchtigungen lagen am Vormittag zunächst nicht vor. In dem Tarifkonflikt sollen bis Mittwoch Schleusen, Bauhöfe und WSV-Verwaltungen bestreikt werden. Der Ausstand war dort Mitte Juli ausgesetzt worden, nachdem mehrere Tage lang Dutzende Schiffe festgelegen hatten. Die beim Bund beschäftigten Schleusenwärter fordern einen Tarifvertrag zur Absicherung ihrer Arbeitsplätze bei der geplanten Neuordnung ihrer Behörde.

ver.di befürchtet, dass bei der Reform 3000 von bundesweit 12 000 Stellen wegfallen. Als oberster Dienstherr hatte das Bundesverkehrsministerium zwar Zugeständnisse an die Gewerkschaft gemacht, lehnte aber einen Tarifvertrag bisher ab.

dpa

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