Wintereinbruch

Schnee stürzt Verkehr in Teilen Deutschlands ins Chaos

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Wegen des Wintereinbruchs ist es zu mehreren Verkehrsunfällen in Deutschland gekommen.

Chemnitz/München - Der erste heftige Schneefall hat in mehreren Bundesländern für erhebliche Beeinträchtigungen gesorgt. Probleme gibt es vor allem auf rutschigen Straßen, Räumfahrzeuge haben jede Menge zu tun.

Der Winter ist da: Starker Schneefall hat am Donnerstagmorgen in vielen Teilen Deutschlands Chaos ausgelöst. Räumfahrzeuge rückten aus, um verschneite Straßen befahrbar zu machen. Zahlreiche Autofahrer mussten ihre Wagen von einer zentimeterdicken Schneeschicht befreien. Für den Südwesten und Südosten gab der Wetterdienst Unwetterwarnungen heraus. Für das Wochenende ist für einige Regionen weiterer Schneefall vorhergesagt.

Auch Moskau leidet unter dem Winter. Der schwerste November-Schneesturm seit 50 Jahren stürzte die russische Hauptstadt in ein Verkehrschaos.

In Deutschland hatten vor allem Autofahrer im Erzgebirge, im Thüringer Wald, in Baden-Württemberg und in Bayern mit dem Schnee zu kämpfen. Besonders Lastwagen hatten Probleme mit dem Wintereinbruch. Einige blieben auf den Straßen liegen, andere rutschten in den Graben. Im Hochschwarzwald und auf der Schwäbischen Alb waren die Räumdienste im Dauereinsatz, um Straßen und Gehwege freizubekommen.

In den Morgenstunden waren auf dem sächsischen Fichtelberg 13 Zentimeter Schnee gefallen, im thüringischem Neuhaus waren es 15 Zentimeter, wie der Deutsche Wetterdienst in Leipzig mitteilte. Im Oberharz liegt mittlerweile eine geschlossene Schneedecke. Die Räumdienste mussten dort am Donnerstagsmorgen erstmals in diesem Winter ausrücken. In den Hochlagen war alles weiß, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Schneehöhe betrug allerdings nur einige Zentimeter, es gab nur wenige Unfälle.

In Moskau bildeten sich auf den Straßen kilometerlange Staus und rund 12.000 Räumfahrzeuge waren im Einsatz, wie die Behörden der größten Stadt Europas mitteilten. „Seit mehr als 50 Jahren hat es so etwas in Moskau nicht mehr gegeben“, sagte Vizebürgermeister Pjotr Birjukow der Agentur Interfax. Insgesamt würden bis Freitag 55 Zentimeter Neuschnee erwartet. Auf den drei internationalen Moskauer Flughäfen kam es zu Verspätungen.

dpa

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