100 Menschen leicht verletzt

Schülerinnen lösen mit Pfefferspray Großeinsatz aus

Holzminden - Die Verursacherinnen für den Großeinsatz nach einem Reizstoffalarm im Schulzentrum Holzminden sind ermittelt. Vier Schülerinnen haben mit Pfefferspray fast 100 Menschen leicht verletzt.

Die 16-Jährigen haben die zur Abwehr von Hunden bestimmte Substanz im Foyer des Gebäudes versprüht, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Dabei wurden 94 Schüler und eine Lehrerin verletzt. 17 Kinder mussten vorsorglich ins Krankenhaus gebracht werden. Mehr als 500 Kinder und Jugendliche hatten das Schulzentrum am Donnerstag verlassen müssen.

Auf die vier 16-Jährigen kommen nach Angaben der Polizei Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung zu. Außerdem müssen sie mit erheblichen Geldforderungen rechnen. Der Landkreis Holzminden stelle die Kosten des Großeinsatzes mit insgesamt rund 100 Rettungskräften zusammen, sagte Sozialdezernentin Anja Krause. Anschließend sollen die Jugendlichen beziehungsweise deren Eltern die Rechnung erhalten.

dpa

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